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Blogroll
Archive für Januar 2012
newsletter israel-heute
30.1.2012 von admin.
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newsletter israel-heute
26.1.2012 von admin.
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Veranstaltungen
25.1.2012 von admin.
Liebe Israelfreunde,
hier ein Veranstaltungshinweis:
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Gern wäre ich geflogen – wie ein Schmetterling
Literarisch – musikalischer Abend
zum Holocaustgedenktag
Am Freitag, 27. Januar 2012, um 19.30 Uhr
in der Heimschule Lender Studio L
Nachfragen bitte an
Doris Uhlig
EMUhlig1@googlemail.com
Tel.: 07841 – 63 09 440
…………………………………
Am Freitagmittag zum Holocaustgedenktag findet in Freistett auf dem Marktplatz um 16.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt.
……………………
Anläßlich des Auschwitzgedenktages wird das Kinocenter-Kehl am Mittwoch, den 25. Januar,
das TV-Drama „Ein einzelner Mord“
der im Schwarzwald und Ortenaukreis (vorwiegend Bad Rippoldsau) seine Handlung hat, gezeigt.
Kurz vor Kriegsende, am Karfreitag 1945, wurde der 17-jährige Sinti Anton Reinhard in Bad Rippoldsau durch den Volkssturm festgenommen und am Folgetag, nachdem er sein eigenes Grab schaufeln musst, erschossen.
Günther Weiss steht im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.
……………………………..
Siehe auch den Anhang.
שַׁבָּת שָׁלוֹם - Schabbat Schalom Hartmut Döhne
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Veranstaltungen
25.1.2012 von admin.
Liebe Israelfreunde,
hier einige Veranstaltungshinweise:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte weisen Sie in Ihren Presseorganen (in Ihrer Schule)
- auch in den Termin- und Veranstaltungsübersichten -
auf folgende Gedenkveranstaltungen in der Südlichen Ortenau anläßlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hin:
Do. 26.1. 19 Uhr Bürgersaal im Rathaus Ettenheim: Lesung mit Gerd Bergdorfer “Verbrannte Dichter”, Bücherverbrennung am 12. Mai 1933 u.a. von Werken der Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler wie Brecht, Kästner oder Freud.
So. 29.1. 17 Uhr Israelitische Gemeinde Strasbourg, Filmvorführung “Les fantomes de Kippenheim”, Dokumentation der Einladung der Gemeinde Kippenheim an ihre ehemaligen jüdischen Bürger 2003. Anmeldung erforderlich unter Tel.: 07822 / 5804.
Do. 2.2. 18 Uhr Vereinsheim in Schuttern, Zeitzeugenvortrag von Eva Mendelsson - Cohn aus London, geb. 1931 in Offenburg, Überlebende des Lagers Gurs. Weitere Angaben s. im Anhang !
Der Vortrag von Eva Mendelsson ist eine der letzten Möglichkeiten, authentisch über die Deportation der badischen Juden in das Lager Gurs am 22.10.1940 berichtet zu bekommen, da nur noch ganz wenige Gurs - Überlebende in der Lage sind, über das Geschehene zu sprechen. Dieser Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Haupt- und Realschule Friesenheim und dem Historischen Verein Schuttern statt, der Eintritt ist dank der Förderung durch die Landeszentrale für polit. Bildung frei.
Ich wäre Ihnen um eine gut plazierte Veröffentlichung dankbar, da diese Veranstaltungen gute Werbung benötigen und gerade derzeit im Wirken “gegen Rechts” (NSU - Debatte) auch wichtig und von der Bundesregierung gewünscht sind.
Mit freundlichem Gruß
Robert Krais
——————
Deutsch - Israelischer Arbeitskreis
Südlicher Oberrhein e.V. DIA
Robert Krais
Im Altwick 11
D-77955 Ettenheim
+49-(0)7822-5804
RoKrais@web.de
www.dia-ettenheim.de
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Schalom Hartmut Döhne
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newsletter israel-heute
25.1.2012 von admin.
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newsletter israel-heute
25.1.2012 von admin.
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Der Vize-Ministerpräsident, Silwan Schalom, nahm an zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar teil. In Rom sagte er, dass dieser Tag allen Holocaustverleugnern eine Antwort gebe. Schalom besuchte unter anderem auch die große Synagoge in Rom im Beisein des Bürgermeisters und 2000 Gästen. Er wurde von einer Gruppe von 140 Jugendlichen und Kindern begleitet, die von ihren Eindrücken des Besuches im Konzentrationslager Auschwitz erzählten. Am 27. Januar 1945 wurde dieses Vernichtungslager befreit. Silwan war derjenige, der vor sieben Jahren, damals noch Außenminister, den Beschluss, einen Gedenktag für die Opfer der Schoah in der UN-Vollversammlung einzuführen, vorantrieb. Der Minister Jossi Peled vertrat Israel in der Villa am Großen Wannsee bei Berlin und sprach zum ersten Mal das Kaddisch-Gebet über seinen im Holocaust ermordeten Vater, den er nie kennenlernte. „Ich stehe heute nicht hier als Minister Israels und hoher General der israelischen Armee, sondern als Japke, dem Sohn von Jankel Mandelevitch. Mein Vater war einer von sechs Millionen getöteten Juden. Dies ist das erste Mal, dass ich das Gebet, das jeder Sohn über seinen toten Vater im Judentum sprechen soll, sage. Nun spreche ich es in dem Hause, in dem sein Tod und der vieler anderer beschlossen wurde“. Der Bundespräsident Christian Wulff war zutiefst betroffen von Peleds Worten und nannte den Ort der Wannseekonferenz „ein Symbol deutscher Schande“. (Bild: Israelische Armeeoffiziere in Uniform mit Thorarolle in Auschwitz)
Israel fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, das TV-Programm, in dem die Mörder der Familie Fogel aus der Siedlung Itamar gelobt werden, sofort zu verurteilen und abzusetzen. Die Eltern und die drei kleinen Kinder wurden am 13. März 2011 in der Nacht im Schlaf brutal von zwei palästinensischen Terroristen hingerichtet. „Sie werden im palästinensischen Fernsehen als Helden und Heilige gefeiert“, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu. „Der einzige Weg zum Frieden ist, wenn wir unsere Völker zum Frieden erziehen und nicht zum brutalem Terror“. Die wöchentliche TV-Sendung im palästinensischen Fernsehen ist den palästinensischen Häftlingen in Israel gewidmet. Dazu kommt noch, dass der palästinensische Mufti Muhammed Hussein einige Tage zuvor alle Muslime aufrief, „alle Juden zu töten“.
Israel und die USA haben versucht, es zu verhindern. Und doch kam es am Sonntag zu dem ersten Treffen seit 1999 zwischen Hamas-Führer Khaled Maschaal und dem König von Jordanien, Abdullah in Amman. Maschaal wurde vom Thronprinzen von Katar, Scheich Tamim bin Hamad, begleitet. In den vergangenen Monaten versuchte Mashaal, seine Beziehungen zu den arabischen Staaten und das Image der Hamas zu verbessern. Denn Syrien ging als Zufluchtsort und Unterstützer verloren. Die Fatah und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas waren von diesem historischen Besuch nicht erfreut. Maschaal sollte versprechen, in Jordanien keine politische Absichten und Aktivitäten zu verfolgen. Er betonte, über Politik mit Jordanien zu diskutieren wäre nicht sein Ziel: „Palästina ist Palästina, und Jordanien ist Jordanien“.
+++ Eine 10-Millionen-Dollar Drohne aus israelischer Herstellung ist bei Gedera abgestürzt. Die Ursache war wahrscheinlich eine zu schwere Beladung. +++ Der Benzinpreis steigt wieder an: Ab Dienstag zahlt man in Israel einen Liter Benzin: 7,46 NIS (umgerechnet 1,51 Euro)“. +++ Das Regierungskabinett beschloss, 70 neue jüdische Siedlungen auf die Liste der qualifizierten Siedlungen zu setzen, deren Bewohner dafür nun auch öffentliche Kredite beanspruchen können. 57 von diesen Siedlungen liegen jenseits der Grenze von 1967. Insgesamt genießen 557 Siedlungen den Status nationaler Priorität. +++ Immer noch liegen in gewissen Grenzgebieten auf dem Golan und anderswo aus den Kriegen Landminen, man geht von 13 Hektar gefährlichem Minengebiet aus. Die sollen nun mit einem Aufwand von umgerechnet 12 Mio. Euro geräumt werden. +++ Die Regierung will von Tel Aviv nach Eilat eine Eisenbahnlinie bauen, die nur für Güterzüge bestimmt ist und in nur zwei Stunden Cargo transportieren kann, anstatt der bisherigen sechs Stunden per Lastwagen. Die Kosten dafür liegen bei umgerechnet zwei Milliarden Euro. +++ 67 Prozent der orthodoxen Juden meinen, dass es die Aufgabe des Mannes sei zu arbeiten, um die Familie zu ernähren, während die Frau zuhause die Familie versorgt. Von den säkularen Juden sind nur 18 Prozent der Meinung, dass die Frau nur für Haus und Familie zuständig sei. +++

Mehr als 600 Menschen haben am Mittwoch auf den Straßen Tel Avivs gegen die Diskriminierung der äthiopischen Gemeinde Israels demonstriert. „Dieser Protest ist erst der Anfang“, sagte der äthiopischstämmige Student, Mulet Harato, in seiner Rede vor der aufgewühlten Masse. Der Student marschierte von Kirjat Malachi bis nach Jerusalem, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Vor einigen Wochen wurde es äthiopischstämmigen Israelis verwehrt, Wohnungen in Kirjat Malachi zu mieten. Dies war einer der Auslöser für die aktuelle Protestwelle. Leitfiguren der sozialen Proteste im vergangenen Jahr wie Daphne Leef und Knessetmitglieder Ilan Ghilon und Nitzan Horovitz (Meretz-Partei) waren auch bei der Demonstration in Tel Aviv dabei. „Dieser Protest ist keine Privatangelegenheit mehr, er betrifft die ganze israelische Gesellschaft“, sagten die Demonstranten israelischen Reportern vor Ort. Am Ende der Demo marschierte der Mob die Straßen Tel Avivs entlang und versprach, beim nächsten Mal sogar mehr Menschen mobilisieren zu wollen. „Ein äthiopisches Kind hat weniger Zukunftschancen, aber nicht weil es weniger klug ist, sondern weil ihm die Gesellschaft Steine in den Weg legt“, erklärte Lehrer Itamar Kramer.
Die Vetreter der israelischen und palästinensischen Delegation haben sich am Mittwoch zum fünften Mal in Amman, Jordanien, zu Verhandlungsgesprächen getroffen. Der israelische Anwalt Jitzchak Molcho und sein Verhandungspartner, der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat, haben palästinensischen Quellen zufolge nichts erreicht. Am Ende des Treffen soll sich manifestiert haben, dass die Israelis und die Palästinenser nie zu einer Einigung kommen werden, so die Quellen. Israel müsse einen elementaren Schritt machen, nur so können die Gespräche weitergeführt werden, so ein palästinensischer Beamter. Gemeint ist damit vorrangig ein entgültiger Baustopp Israels in allen Siedlungen in Judäa und Samaria und in Ostjerusalem.
Vom 5. bis 9. März soll im Bethlehem Bible College die Tagung „Christus am Checkpoint“ stattfinden. Etwa dreißig Redner werden, während man in Israel Purim feiert, ihre „christliche Palästinensertheologie“ zur einzigen Hoffnung auf Versöhnung im Nahost-Konflikt erheben. Der so genannte „christliche Zionismus“, der Israel das biblische Recht auf das Land zuspricht und den Judenstaat unterstützt, wird vom Bethlehem Bible College (zur Sprecherliste der Tagung
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat (siehe Bild), und seine Gattin haben am Dienstagabend zahlreiche Ehrengäste aus allen Religionen in der Stadtverwaltung eingeladen. Auch Israel Heute war live mit dabei. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2012 und unter dem Motto „Im Geist der interreligiösen Koexistenz“ leitete Barkat das Treffen ein. Zuerst sprachen die Vertreter der drei Religionen: Der Muchtar aus dem arabischen Stadtteil Isawiya, Darwiesch Darwiesch, sprach in Arabisch im Namen der Moslems der Stadt. Der Rabbiner der Heiligen Stätten in Jerusalem, Schmuel Rabinowitch, gab seine Rede in Hebräisch zum Besten. Als Vertreter der Christen redete der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilus III. „Vor einigen Tagen hörten wir von der Hetzpredigt, die zum Tod der Juden aufrief (gemeint ist die Rede des palästinensischen Mufti Muhammed Hussein). Doch wir kommen mit Worten des Friedens. Ferner, schäme ich mich der Taten einzelner meiner Brüder (gemeint ist die Beschädigung von Moscheen durch radikale Juden), die das empfindliche Zusammenleben gefährden“ sagte der Rabbiner. Der Patriarch sprach von Jerusalem als Beweis einer „respektvollen Koexistenz“ und der Tatsache: „Brücken bauen fordert Opfer“. Zuletzt war der Bürgermeister an der Reihe: „Wir Jerusalemer verstehen besser als alle anderen, was es bedeutet, in Koexistenz zusammenzuleben, wie auch Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu zeigen“. Auch zitierte Barkat den Vers aus Jesaja 56 „Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker“.
Die Polizei in Aserbaidschan hat Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag auf jüdische Ziele planten. Hauptziel der Attacke war die Ermordung des dortigen israelischen Botschafters Michael Lotem. Die mutmaßlichen Täter arbeiteten im Auftrag des iranischen Geheimdienstes und sollten die mysteriösen Todesfälle iranischer Nuklearwissenschaftler in den letzten Monaten, für die sie Israel verantwortlich sehen, vergelten. Schon im Jahr 2008 konnte der Versuch, die israelische Botschaft in Baku durch Autobomben in die Luft zu spengen, von der Polizei vereitelt werden. Auch das Chabad-Gebäude und die jüdische Schule „Or Avner“ in der Hauptstadt waren schon Ziele moslemischen Terrors. Israels Generalstabschef Benny Gantz sagte am Montag: „Gerade zu dieser Zeit, wo unsere Feinde im Norden einen Angriff Israels fürchten, werden sie alles versuchen, uns außerhalb der israelischen Grenzen zu treffen.“
Auf den Sanddünen von Beer Milka. Etwa 80 km südlich von Beerscheva und 1000 Meter von der israelisch-ägyptischen Grenze entfernt, wächst unser Weinberg auf Sanddünen. Der Berg liegt im Wüstengebiet, dort wo einst die Nabatäer und Byzantiner ihre Weinberge und Weinpressen hatte. In der Umgebung liegen die byzantinischen Städte Chalutza, Nizanna, Schiwta und Rehobot. Im Sommer 2012 werden wir nach drei Jahren zum ersten Mal unsere Weintrauben aus der Wüste für unsere Weinkellerei Bar Giyora verarbeiten. Für die kalten Wintertage möchte die Weinkellerei Bar Giyora unseren Freunden den Rotwein Jehuda 2009 (Cabernet Sauvignon 38%, Merlot 25%, Petit Verdot 25% & Cabernet Franc 12%) anbieten. Nach der 18-monatigen Reife in französischen Eichenfässern zeigt diese körperreiche, vollmundige, mit sanften Tanninen ausgestattete Blend ein großzügiges Spektrum von Johannisbeeren und schwarzen Früchten vor dem Hintergrund von mediterranem Geschmack.
Die Europäische Union hat entschieden, den Erdölhandel mit dem Iran einzustellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu brachte am Montag seine Freude darüber zum Ausdruck. Diese Einschränkung des Erdölexports nach Europa soll jedoch erst ab 1. Juli 2012 in Kraft treten. Der Schritt diene dazu, den Iran in der Entwicklung seines Atomprogramms einzuschränken, so hieß es. Der Iran drohte daraufhin mit der Sperrung der Meerenge „Straße von Hormus“ am Persischen Golf für den Tankerverkehr. China und Russland wandten sich gegen das Embargo und stehen weiter hinter dem Iran. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur durch starken Druck kann man schnelle Ergebnisse erzielen. Je länger man wartet, desto mehr Zeit hat der Iran, weiter ungestört im Nuklearprogramm voranzuschreiten“, so Ministerpräsident Netanjahu. 18 Prozent der iranischen Erdöl-Exporte gehen an EU-Länder. Die Hauptabnehmer sind Italien mit 185.000 Fässern und Spanien mit 137.000 Fässern täglich, aber auch Griechenland und Frankreich erhalten überwiegend Erdöl aus dem Iran. (Bild: Iranischer Marine-Oberst zeigt auf die Straße von Hormus)
Ein Expertenbericht über „Antisemitismus in Deutschland“ für den deutschen Bundestag brachte Erschreckendes zutage. Demnach sind Judenfeindlichkeit und antisemitische Stereotypen in der deutschen Gesellschaft tief verankert. Die Gründe dafür liegen dem 204-seitigen Bericht zufolge in „tief verwurzelte Klischees“ und „schlichte Unwissenheit“, so schrieb Spiegel Online am Montag. Es heißt dort weiter, dass jeder fünfte Deutsche der Aussage „Die Juden haben zu große finanzielle Macht“ zustimme. Die Experten schreiben, dass diese Meinungen heute nicht nur bei Randgruppen, sondern auch Teilen der breiten Masse vertreten sind. Schimpfworte wie „Du Jude“ sind auf Schulhöfen keine Seltenheit und von den Tribünen deutscher Fußballstadien schallen Sätze wie „Juden gehören in die Gaskammern“, „Auschwitz ist wieder da“ und „Synagogen müssen brennen”. In dem Report wurde darüber hinaus berichtet, dass 49 Prozent der Befragten sagten, das Thema „Holocaust“ satt zu haben. Das rechtsextremistische Lager hat nach Angaben des Verfassungsschutzes derzeit etwa 26.000 Anhänger.
Mehrere israelische Botschaften und Konsulate in den USA und Europa haben verdächtige Briefe mit der Aufschrift „Anthrax“ erhalten, so berichtete Ynet am Dienstag. Der Inhalt der Briefe stellte sich später als harmloses weißes Puder heraus. Anthrax, auch Milzbrand genannt, ist eine fatale Infektionskrankheit. Betroffen waren die israelischen Botschaften in Den Haag, Brüssel und London und die israelischen Konsulate in New York, Houston und Boston. In Boston wurde das gesamte Gebäude des israelischen Konsulats evakuiert.