Archive für Januar 2012

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Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Montag, 30. Januar 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 

Schalom: „Der internationale Holocaustgedenktag ist die Antwort für alle Verleugner“

Der Vize-Ministerpräsident, Silwan Schalom, nahm an zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar teil. In Rom sagte er, dass dieser Tag allen Holocaustverleugnern eine Antwort gebe. Schalom besuchte unter anderem auch die große Synagoge in Rom im Beisein des Bürgermeisters und 2000 Gästen. Er wurde von einer Gruppe von 140 Jugendlichen und Kindern begleitet, die von ihren Eindrücken des Besuches im Konzentrationslager Auschwitz erzählten. Am 27. Januar 1945 wurde dieses Vernichtungslager befreit. Silwan war derjenige, der vor sieben Jahren, damals noch Außenminister, den Beschluss, einen Gedenktag für die Opfer der Schoah in der UN-Vollversammlung einzuführen, vorantrieb. Der Minister Jossi Peled vertrat Israel in der Villa am Großen Wannsee bei Berlin und sprach zum ersten Mal das Kaddisch-Gebet über seinen im Holocaust ermordeten Vater, den er nie kennenlernte. „Ich stehe heute nicht hier als Minister Israels und hoher General der israelischen Armee, sondern als Japke, dem Sohn von Jankel Mandelevitch. Mein Vater war einer von sechs Millionen getöteten Juden. Dies ist das erste Mal, dass ich das Gebet, das jeder Sohn über seinen toten Vater im Judentum sprechen soll, sage. Nun spreche ich es in dem Hause, in dem sein Tod und der vieler anderer beschlossen wurde“. Der Bundespräsident Christian Wulff war zutiefst betroffen von Peleds Worten und nannte den Ort der Wannseekonferenz „ein Symbol deutscher Schande“. (Bild: Israelische Armeeoffiziere in Uniform mit Thorarolle in Auschwitz)

Netanjahu zu Abbas: „Verurteilt die TV-Sendung, die Fogel-Mörder lobt“

Israel fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, das TV-Programm, in dem die Mörder der Familie Fogel aus der Siedlung Itamar gelobt werden, sofort zu verurteilen und abzusetzen. Die Eltern und die drei kleinen Kinder wurden am 13. März 2011 in der Nacht im Schlaf brutal von zwei palästinensischen Terroristen hingerichtet. „Sie werden im palästinensischen Fernsehen als Helden und Heilige gefeiert“, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu. „Der einzige Weg zum Frieden ist, wenn wir unsere Völker zum Frieden erziehen und nicht zum brutalem Terror“. Die wöchentliche TV-Sendung im palästinensischen Fernsehen ist den palästinensischen Häftlingen in Israel gewidmet. Dazu kommt noch, dass der palästinensische Mufti Muhammed Hussein einige Tage zuvor alle Muslime aufrief, „alle Juden zu töten“.

Mashaal trifft jordanischen König Abdullah

Israel und die USA haben versucht, es zu verhindern. Und doch kam es am Sonntag zu dem ersten Treffen seit 1999 zwischen Hamas-Führer Khaled Maschaal und dem König von Jordanien, Abdullah in Amman. Maschaal wurde vom Thronprinzen von Katar, Scheich Tamim bin Hamad, begleitet. In den vergangenen Monaten versuchte Mashaal, seine Beziehungen zu den arabischen Staaten und das Image der Hamas zu verbessern. Denn Syrien ging als Zufluchtsort und Unterstützer verloren. Die Fatah und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas waren von diesem historischen Besuch nicht erfreut. Maschaal sollte versprechen, in Jordanien keine politische Absichten und Aktivitäten zu verfolgen. Er betonte, über Politik mit Jordanien zu diskutieren wäre nicht sein Ziel: „Palästina ist Palästina, und Jordanien ist Jordanien“.

Kurznachrichten

+++ Eine 10-Millionen-Dollar Drohne aus israelischer Herstellung ist bei Gedera abgestürzt. Die Ursache war wahrscheinlich eine zu schwere Beladung. +++ Der Benzinpreis steigt wieder an: Ab Dienstag zahlt man in Israel einen Liter Benzin: 7,46 NIS (umgerechnet 1,51 Euro)“. +++ Das Regierungskabinett beschloss, 70 neue jüdische Siedlungen auf die Liste der qualifizierten Siedlungen zu setzen, deren Bewohner dafür nun auch öffentliche Kredite beanspruchen können. 57 von diesen Siedlungen liegen jenseits der Grenze von 1967. Insgesamt genießen 557 Siedlungen den Status nationaler Priorität. +++ Immer noch liegen in gewissen Grenzgebieten auf dem Golan und anderswo aus den Kriegen Landminen, man geht von 13 Hektar gefährlichem Minengebiet aus. Die sollen nun mit einem Aufwand von umgerechnet 12 Mio. Euro geräumt werden. +++ Die Regierung will von Tel Aviv nach Eilat eine Eisenbahnlinie bauen, die nur für Güterzüge bestimmt ist und in nur zwei Stunden Cargo transportieren kann, anstatt der bisherigen sechs Stunden per Lastwagen. Die Kosten dafür liegen bei umgerechnet zwei Milliarden Euro. +++ 67 Prozent der orthodoxen Juden meinen, dass es die Aufgabe des Mannes sei zu arbeiten, um die Familie zu ernähren, während die Frau zuhause die Familie versorgt. Von den säkularen Juden sind nur 18 Prozent der Meinung, dass die Frau nur für Haus und Familie zuständig sei. +++

Das Wetter

Regnerisch und stürmig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 12 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 18 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,30 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
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Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Donnerstag, 26. Januar 2012
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Hunderte Äthiopier protestieren in Tel Aviv

Mehr als 600 Menschen haben am Mittwoch auf den Straßen Tel Avivs gegen die Diskriminierung der äthiopischen Gemeinde Israels demonstriert. „Dieser Protest ist erst der Anfang“, sagte der äthiopischstämmige Student, Mulet Harato, in seiner Rede vor der aufgewühlten Masse. Der Student marschierte von Kirjat Malachi bis nach Jerusalem, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Vor einigen Wochen wurde es äthiopischstämmigen Israelis verwehrt, Wohnungen in Kirjat Malachi zu mieten. Dies war einer der Auslöser für die aktuelle Protestwelle. Leitfiguren der sozialen Proteste im vergangenen Jahr wie Daphne Leef und Knessetmitglieder Ilan Ghilon und Nitzan Horovitz (Meretz-Partei) waren auch bei der Demonstration in Tel Aviv dabei. „Dieser Protest ist keine Privatangelegenheit mehr, er betrifft die ganze israelische Gesellschaft“, sagten die Demonstranten israelischen Reportern vor Ort. Am Ende der Demo marschierte der Mob die Straßen Tel Avivs entlang und versprach, beim nächsten Mal sogar mehr Menschen mobilisieren zu wollen. „Ein äthiopisches Kind hat weniger Zukunftschancen, aber nicht weil es weniger klug ist, sondern weil ihm die Gesellschaft Steine in den Weg legt“, erklärte Lehrer Itamar Kramer.

Verhandlungen in Amman entgültig gescheitert?

Die Vetreter der israelischen und palästinensischen Delegation haben sich am Mittwoch zum fünften Mal in Amman, Jordanien, zu Verhandlungsgesprächen getroffen. Der israelische Anwalt Jitzchak Molcho und sein Verhandungspartner, der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat, haben palästinensischen Quellen zufolge nichts erreicht. Am Ende des Treffen soll sich manifestiert haben, dass die Israelis und die Palästinenser nie zu einer Einigung kommen werden, so die Quellen. Israel müsse einen elementaren Schritt machen, nur so können die Gespräche weitergeführt werden, so ein palästinensischer Beamter. Gemeint ist damit vorrangig ein entgültiger Baustopp Israels in allen Siedlungen in Judäa und Samaria und in Ostjerusalem.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wird sich in der nächsten Woche mit Mitgliedern der Arabischen Liga treffen, um zu besprechen, wie jetzt vorzugehen sei. Er erklärte nach einem Gespräch mit dem jordanischen König Abdullah, dass er bereit sei, weiter mit Israel zu verhandeln, doch das Ziel sei, dass in dem zukünftigen Palästinenserstaat kein Jude bzw. Israeli wohnen darf.
Kurz vor dem Treffen in Amman rief Ministerpräsident Netanjahu die Palästinenser auf, die Verhandlungen unbedingt weiterzuführen. Die Palästinenser behaupten, Israel wolle nur Zeit schinden und dem Nahostquartett gegenüber guten Willen zeigen. Das Quartett gab beiden Seiten bis zum 26. Januar Zeit, ihre Positionen bezüglich der Grenzen und der Sicherheit Israels und den palästinensischen Gebieten zu präsentieren. Auch soll das Nahostquartett entscheiden, welche Seite für das Scheitern der Gespräche verantwortlich sei, so die Palästinenser.
Die Vertreterin der EU for Außen-und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, befindet sich derzeit zu Gesprächen mit Netanjahu und Außenminister Lieberman in Israel. Auch ein Treffen mit Abbas ist geplant. Sie plane, so hieß es auf dem Nachrichtenportal Ynet, die Palästinenser mit „israelischen Fördergeldern“ wieder an den Verhandlungstisch zu locken.

Kurznachrichten

+++ 80 Prozent der Juden in Israel glauben an Gott, das hat das Gutman Zentrum im Rahmen einer Forschungsreihe bekannt gegeben. Demnach bezeichnen sich nur wenige der Juden in Israel als säkular, aber dafür zahlreiche als religiös. Seit 2009 wurden mehrere tausend Israelis zum Thema Glauben interviewt. 77 Prozent der Befragten meinen, dass die Hand Gottes die Menschheit und die Welt leitet, 72 Prozent sind sich bewusst, dass das Gebet die Vorsehung beeinflusst. 67 Prozent sehen laut der Studie die Juden als auserwählte Nation und 65 Prozent sagen, dass die Thora und die Gebote von Gott gegebene Ordnungen seien. +++ Barghouti, der palästinensische Terrorführer, der wegen 5-fachen Mordes 2002 zu einer Haftstrafe von 5 Mal lebenslänglich verurteilt wurde und auch von den USA verurteilt wurde, will sich für die Palästinenserwahlen im Mai als Kandidat aufstellen lassen und notfalls vom Gefängnis aus die Palästinenser regieren. +++ Die Moslembrüder erklärten als Sieger im neugewählten ägyptischen Parlament, dass sie keinen Dialog mit ihrem Erzfeind Israel führen werden. +++ Die Untersuchungshaft für den 22-jährigen ultra-orthodoxen Juden, der eine nicht orthodox gekleidete Frau bespukt hatte, wurde verlängert. Staatspräsident Peres rief die Bevölkerung auf, gegen diesen ultra-orthodoxen Extremismus zu protestieren. 700.000 Israelis sind orthodox und von ihnen 60.000 ultra-orthodox. +++ In eigener Sache: Heute wird Tomer, der Sohn von Aviel und Anat Schneider, mit der Bibel auf der Brust und dem Gewehr in der Hand vereidigt. Am Vormittag lauschte er der Lesung des Militärrabbiners „Es soll nicht durch Heer oder Gewalt geschehen, sondern meinen Gottesgeist, spricht der HErr Zebaoth“ in der Wüste nahe der Urchristenstadt Schivta. +++

Das Wetter

Heiter bis wolkig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 13 Grad, Tel Aviv 18 Grad, Tiberias am See Genezareth 16 Grad, am Toten Meer 18 Grad, Eilat am Roten Meer 20 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,30 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
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Veranstaltungen

Liebe Israelfreunde,
hier ein Veranstaltungshinweis:

……………………………………
Gern wäre ich geflogen –  wie ein Schmetterling

Literarisch – musikalischer Abend
zum Holocaustgedenktag

Am Freitag, 27. Januar 2012, um 19.30 Uhr
in der Heimschule Lender Studio L

Nachfragen bitte an
Doris Uhlig
EMUhlig1@googlemail.com

Tel.: 07841 – 63 09 440
…………………………………

Am Freitagmittag  zum Holocaustgedenktag findet in Freistett auf dem Marktplatz um 16.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt.
……………………
Anläßlich des Auschwitzgedenktages wird das Kinocenter-Kehl am Mittwoch, den 25. Januar,
das TV-Drama „Ein einzelner Mord“
der im Schwarzwald und Ortenaukreis (vorwiegend Bad Rippoldsau) seine Handlung hat,  gezeigt.

Kurz vor Kriegsende, am Karfreitag 1945, wurde der 17-jährige Sinti Anton Reinhard in Bad Rippoldsau durch den Volkssturm festgenommen und am Folgetag, nachdem er sein eigenes Grab schaufeln musst, erschossen.
Günther Weiss steht im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.

……………………………..

Siehe auch den Anhang.

שַׁבָּת שָׁלוֹם  -   Schabbat Schalom                    Hartmut Döhne

Veranstaltungen

Liebe Israelfreunde,

hier einige Veranstaltungshinweise:

………………………………………………………….

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte weisen Sie in Ihren Presseorganen (in Ihrer Schule)
- auch in den Termin- und Veranstaltungsübersichten  -
auf folgende Gedenkveranstaltungen in der Südlichen Ortenau anläßlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hin:

Do. 26.1.  19 Uhr Bürgersaal im Rathaus Ettenheim: Lesung mit Gerd Bergdorfer “Verbrannte Dichter”, Bücherverbrennung am 12. Mai 1933 u.a. von Werken der Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler wie Brecht, Kästner oder Freud.

So. 29.1.  17 Uhr Israelitische Gemeinde Strasbourg, Filmvorführung “Les fantomes de Kippenheim”, Dokumentation der Einladung der Gemeinde Kippenheim an ihre ehemaligen jüdischen Bürger 2003. Anmeldung erforderlich unter Tel.: 07822 / 5804.

Do. 2.2.  18 Uhr Vereinsheim in Schuttern, Zeitzeugenvortrag von Eva Mendelsson - Cohn aus London, geb. 1931 in Offenburg, Überlebende des Lagers Gurs.  Weitere Angaben s. im Anhang !

Der Vortrag von Eva Mendelsson ist eine der letzten Möglichkeiten, authentisch über die Deportation der badischen Juden in das Lager Gurs am 22.10.1940 berichtet zu bekommen, da nur noch ganz wenige Gurs - Überlebende in der Lage sind, über das Geschehene zu sprechen. Dieser Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Haupt- und Realschule Friesenheim und dem Historischen Verein Schuttern statt, der Eintritt ist dank der Förderung durch die Landeszentrale für polit. Bildung frei.

Ich wäre Ihnen um eine gut plazierte Veröffentlichung dankbar, da diese Veranstaltungen gute Werbung benötigen und gerade derzeit im Wirken “gegen Rechts” (NSU - Debatte) auch wichtig und von der Bundesregierung gewünscht sind.

Mit freundlichem Gruß
Robert Krais

——————
Deutsch - Israelischer Arbeitskreis
Südlicher Oberrhein e.V.    DIA
Robert Krais
Im Altwick 11
D-77955 Ettenheim
+49-(0)7822-5804
RoKrais@web.de
www.dia-ettenheim.de

………………………………………………………………………..

Schalom                           Hartmut Döhne

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Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Mittwoch, 25. Januar 2012
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Welcher Christus wird hier gepredigt?

Vom 5. bis 9. März soll im Bethlehem Bible College die Tagung „Christus am Checkpoint“ stattfinden. Etwa dreißig Redner werden, während man in Israel Purim feiert, ihre „christliche Palästinensertheologie“ zur einzigen Hoffnung auf Versöhnung im Nahost-Konflikt erheben. Der so genannte „christliche Zionismus“, der Israel das biblische Recht auf das Land zuspricht und den Judenstaat unterstützt, wird vom Bethlehem Bible College (zur Sprecherliste der Tagung Klicken Sie hier) und gleichgesinnten Einrichtungen wie Musalaha (Salim Munayer) als Gefahr gebrandmarkt. Ihre eigene Auffassung dagegen sei unpolitisch und die einzig biblische. Mit massiver Unterstützung aus dem Ausland unterstützen sie den palästinensischen Befreiungskampf um das von Israel „eroberte Land“. Zu den Sprechern zählt auch der britische Journalist und Blogger Ben White. Kürzlich erschien sein neues Buch „Palästinenser in Israel: Abgrenzung, Diskriminierung und Demokratie“ (Palestinians in Israel: Segregation, discrimination and democracy). Am 23. Januar titelte Jediot Achronot: „Vorwort zum Antisemitismus: Die arabische Knessetabgeordnete Hanin Zoabi schreibt Vorwort für Israelhasser Ben White“ (siehe Bild). Die arabische Abgeordnete Zoabi rief die Palästinenser im März 2010 zu einer dritten Intifada auf und zwei Monate später war sie an Bord der Mavi Marmara, das Teil der Gaza-Flottille im Mai 2010 war. Dass Zoabi sich bereit erklärte, für Whites Buch das Vorwort zu schreiben, beweist, dass White Israel hasst. Laut dem Zeitungsartikel gilt er bei jüdischen Organisationen als Antisemit. Wie kommt nun das Bethlehem Bible College dazu, Ben White zur „christlichen Hoffnung- und Versöhnungstagung“ einzuladen, obwohl er eine klare antiisraelische und antisemitische Stellung vertritt? Geht es bei „Christus am Checkpoint“ in Bethlehem wirklich um Versöhnung mit den Juden oder eher darum, das jüdische Recht auf das Gelobte Land biblisch zu leugnen? Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Märzausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Jerusalems Bürgermeister lädt zum interreligiösen Treffen

Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat (siehe Bild), und seine Gattin haben am Dienstagabend zahlreiche Ehrengäste aus allen Religionen in der Stadtverwaltung eingeladen. Auch Israel Heute war live mit dabei. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2012 und unter dem Motto „Im Geist der interreligiösen Koexistenz“ leitete Barkat das Treffen ein. Zuerst sprachen die Vertreter der drei Religionen: Der Muchtar aus dem arabischen Stadtteil Isawiya, Darwiesch Darwiesch, sprach in Arabisch im Namen der Moslems der Stadt. Der Rabbiner der Heiligen Stätten in Jerusalem, Schmuel Rabinowitch, gab seine Rede in Hebräisch zum Besten. Als Vertreter der Christen redete der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilus III. „Vor einigen Tagen hörten wir von der Hetzpredigt, die zum Tod der Juden aufrief (gemeint ist die Rede des palästinensischen Mufti Muhammed Hussein). Doch wir kommen mit Worten des Friedens. Ferner, schäme ich mich der Taten einzelner meiner Brüder (gemeint ist die Beschädigung von Moscheen durch radikale Juden), die das empfindliche Zusammenleben gefährden“ sagte der Rabbiner. Der Patriarch sprach von Jerusalem als Beweis einer „respektvollen Koexistenz“ und der Tatsache: „Brücken bauen fordert Opfer“. Zuletzt war der Bürgermeister an der Reihe: „Wir Jerusalemer verstehen besser als alle anderen, was es bedeutet, in Koexistenz zusammenzuleben, wie auch Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu zeigen“. Auch zitierte Barkat den Vers aus Jesaja 56 „Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker“.

Anschlag auf israelische Botschaft in Aserbaidschan vereitelt

Die Polizei in Aserbaidschan hat Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag auf jüdische Ziele planten. Hauptziel der Attacke war die Ermordung des dortigen israelischen Botschafters Michael Lotem. Die mutmaßlichen Täter arbeiteten im Auftrag des iranischen Geheimdienstes und sollten die mysteriösen Todesfälle iranischer Nuklearwissenschaftler in den letzten Monaten, für die sie Israel verantwortlich sehen, vergelten. Schon im Jahr 2008 konnte der Versuch, die israelische Botschaft in Baku durch Autobomben in die Luft zu spengen, von der Polizei vereitelt werden. Auch das Chabad-Gebäude und die jüdische Schule „Or Avner“ in der Hauptstadt waren schon Ziele moslemischen Terrors. Israels Generalstabschef Benny Gantz sagte am Montag: „Gerade zu dieser Zeit, wo unsere Feinde im Norden einen Angriff Israels fürchten, werden sie alles versuchen, uns außerhalb der israelischen Grenzen zu treffen.“

Unser Weinberg in der Wüste wächst und gedeiht

Auf den Sanddünen von Beer Milka. Etwa 80 km südlich von Beerscheva und 1000 Meter von der israelisch-ägyptischen Grenze entfernt, wächst unser Weinberg auf Sanddünen. Der Berg liegt im Wüstengebiet, dort wo einst die Nabatäer und Byzantiner ihre Weinberge und Weinpressen hatte. In der Umgebung liegen die byzantinischen Städte Chalutza, Nizanna, Schiwta und Rehobot. Im Sommer 2012 werden wir nach drei Jahren zum ersten Mal unsere Weintrauben aus der Wüste für unsere Weinkellerei Bar Giyora verarbeiten. Für die kalten Wintertage möchte die Weinkellerei Bar Giyora unseren Freunden den Rotwein Jehuda 2009 (Cabernet Sauvignon 38%, Merlot 25%, Petit Verdot 25% & Cabernet Franc 12%) anbieten. Nach der 18-monatigen Reife in französischen Eichenfässern zeigt diese körperreiche, vollmundige, mit sanften Tanninen ausgestattete Blend ein großzügiges Spektrum von Johannisbeeren und schwarzen Früchten vor dem Hintergrund von mediterranem Geschmack.

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Das Wetter

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EU gegen Erdölhandel mit dem Iran

Die Europäische Union hat entschieden, den Erdölhandel mit dem Iran einzustellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu brachte am Montag seine Freude darüber zum Ausdruck. Diese Einschränkung des Erdölexports nach Europa soll jedoch erst ab 1. Juli 2012 in Kraft treten. Der Schritt diene dazu, den Iran in der Entwicklung seines Atomprogramms einzuschränken, so hieß es. Der Iran drohte daraufhin mit der Sperrung der Meerenge „Straße von Hormus“ am Persischen Golf für den Tankerverkehr. China und Russland wandten sich gegen das Embargo und stehen weiter hinter dem Iran. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur durch starken Druck kann man schnelle Ergebnisse erzielen. Je länger man wartet, desto mehr Zeit hat der Iran, weiter ungestört im Nuklearprogramm voranzuschreiten“, so Ministerpräsident Netanjahu. 18 Prozent der iranischen Erdöl-Exporte gehen an EU-Länder. Die Hauptabnehmer sind Italien mit 185.000 Fässern und Spanien mit 137.000 Fässern täglich, aber auch Griechenland und Frankreich erhalten überwiegend Erdöl aus dem Iran. (Bild: Iranischer Marine-Oberst zeigt auf die Straße von Hormus)

Bericht: „Jeder fünfte Deutsche ist latenter Antisemit“

Ein Expertenbericht über „Antisemitismus in Deutschland“ für den deutschen Bundestag brachte Erschreckendes zutage. Demnach sind Judenfeindlichkeit und antisemitische Stereotypen in der deutschen Gesellschaft tief verankert. Die Gründe dafür liegen dem 204-seitigen Bericht zufolge in „tief verwurzelte Klischees“ und „schlichte Unwissenheit“, so schrieb Spiegel Online am Montag. Es heißt dort weiter, dass jeder fünfte Deutsche der Aussage „Die Juden haben zu große finanzielle Macht“ zustimme. Die Experten schreiben, dass diese Meinungen heute nicht nur bei Randgruppen, sondern auch Teilen der breiten Masse vertreten sind. Schimpfworte wie „Du Jude“ sind auf Schulhöfen keine Seltenheit und von den Tribünen deutscher Fußballstadien schallen Sätze wie „Juden gehören in die Gaskammern“, „Auschwitz ist wieder da“ und „Synagogen müssen brennen”. In dem Report wurde darüber hinaus berichtet, dass 49 Prozent der Befragten sagten, das Thema „Holocaust“ satt zu haben. Das rechtsextremistische Lager hat nach Angaben des Verfassungsschutzes derzeit etwa 26.000 Anhänger.
Der Bericht bertrachtete zum Vergleich auch den Antisemitismus im Ausland. In Polen, Portugal und Ungarn sind die Zahlen der Menschen mit antisemitischen Gesinnungen gleichermaßen hoch wie in Deutschland. Das Internet ist weiter die vorrangige Plattform der Judenhasspropaganda. Auch in den USA lässt sich ein wachsender Antisemitismus verzeichnen. Sechsundsechzig Prozent der jüdischen Studenten waren Zeugen antisemitischer Übergriffe und 46 Prozent waren persönlich davon betroffen.
Nur drei Tage vor dem Internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar und einige Tage nach dem 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz sind die Ergebnisse ein wahres Armutszeugnis. (Bild: Grabsteinschändung in Dortmund)

Israelische Botschaften erhalten falsche Anthrax-Drohungen

Mehrere israelische Botschaften und Konsulate in den USA und Europa haben verdächtige Briefe mit der Aufschrift „Anthrax“ erhalten, so berichtete Ynet am Dienstag. Der Inhalt der Briefe stellte sich später als harmloses weißes Puder heraus. Anthrax, auch Milzbrand genannt, ist eine fatale Infektionskrankheit. Betroffen waren die israelischen Botschaften in Den Haag, Brüssel und London und die israelischen Konsulate in New York, Houston und Boston. In Boston wurde das gesamte Gebäude des israelischen Konsulats evakuiert.
Die Ermittlungen über den Ursprung der Briefe sind derzeit in vollem Gange. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kam es zu zahlreichen Anschlägen bei denen fünf Menschen durch Anthrax ums Leben kamen.

Das Wetter

Bewölkt und trüb. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 16 Grad, Tel Aviv 22 Grad, Tiberias am See Genezareth 20 Grad, am Toten Meer 22 Grad, Eilat am Roten Meer 22 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,30 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
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