newsletter israel-heute

Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Montag, 30. Januar 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 

Schalom: „Der internationale Holocaustgedenktag ist die Antwort für alle Verleugner“

Der Vize-Ministerpräsident, Silwan Schalom, nahm an zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar teil. In Rom sagte er, dass dieser Tag allen Holocaustverleugnern eine Antwort gebe. Schalom besuchte unter anderem auch die große Synagoge in Rom im Beisein des Bürgermeisters und 2000 Gästen. Er wurde von einer Gruppe von 140 Jugendlichen und Kindern begleitet, die von ihren Eindrücken des Besuches im Konzentrationslager Auschwitz erzählten. Am 27. Januar 1945 wurde dieses Vernichtungslager befreit. Silwan war derjenige, der vor sieben Jahren, damals noch Außenminister, den Beschluss, einen Gedenktag für die Opfer der Schoah in der UN-Vollversammlung einzuführen, vorantrieb. Der Minister Jossi Peled vertrat Israel in der Villa am Großen Wannsee bei Berlin und sprach zum ersten Mal das Kaddisch-Gebet über seinen im Holocaust ermordeten Vater, den er nie kennenlernte. „Ich stehe heute nicht hier als Minister Israels und hoher General der israelischen Armee, sondern als Japke, dem Sohn von Jankel Mandelevitch. Mein Vater war einer von sechs Millionen getöteten Juden. Dies ist das erste Mal, dass ich das Gebet, das jeder Sohn über seinen toten Vater im Judentum sprechen soll, sage. Nun spreche ich es in dem Hause, in dem sein Tod und der vieler anderer beschlossen wurde“. Der Bundespräsident Christian Wulff war zutiefst betroffen von Peleds Worten und nannte den Ort der Wannseekonferenz „ein Symbol deutscher Schande“. (Bild: Israelische Armeeoffiziere in Uniform mit Thorarolle in Auschwitz)

Netanjahu zu Abbas: „Verurteilt die TV-Sendung, die Fogel-Mörder lobt“

Israel fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, das TV-Programm, in dem die Mörder der Familie Fogel aus der Siedlung Itamar gelobt werden, sofort zu verurteilen und abzusetzen. Die Eltern und die drei kleinen Kinder wurden am 13. März 2011 in der Nacht im Schlaf brutal von zwei palästinensischen Terroristen hingerichtet. „Sie werden im palästinensischen Fernsehen als Helden und Heilige gefeiert“, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu. „Der einzige Weg zum Frieden ist, wenn wir unsere Völker zum Frieden erziehen und nicht zum brutalem Terror“. Die wöchentliche TV-Sendung im palästinensischen Fernsehen ist den palästinensischen Häftlingen in Israel gewidmet. Dazu kommt noch, dass der palästinensische Mufti Muhammed Hussein einige Tage zuvor alle Muslime aufrief, „alle Juden zu töten“.

Mashaal trifft jordanischen König Abdullah

Israel und die USA haben versucht, es zu verhindern. Und doch kam es am Sonntag zu dem ersten Treffen seit 1999 zwischen Hamas-Führer Khaled Maschaal und dem König von Jordanien, Abdullah in Amman. Maschaal wurde vom Thronprinzen von Katar, Scheich Tamim bin Hamad, begleitet. In den vergangenen Monaten versuchte Mashaal, seine Beziehungen zu den arabischen Staaten und das Image der Hamas zu verbessern. Denn Syrien ging als Zufluchtsort und Unterstützer verloren. Die Fatah und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas waren von diesem historischen Besuch nicht erfreut. Maschaal sollte versprechen, in Jordanien keine politische Absichten und Aktivitäten zu verfolgen. Er betonte, über Politik mit Jordanien zu diskutieren wäre nicht sein Ziel: „Palästina ist Palästina, und Jordanien ist Jordanien“.

Kurznachrichten

+++ Eine 10-Millionen-Dollar Drohne aus israelischer Herstellung ist bei Gedera abgestürzt. Die Ursache war wahrscheinlich eine zu schwere Beladung. +++ Der Benzinpreis steigt wieder an: Ab Dienstag zahlt man in Israel einen Liter Benzin: 7,46 NIS (umgerechnet 1,51 Euro)“. +++ Das Regierungskabinett beschloss, 70 neue jüdische Siedlungen auf die Liste der qualifizierten Siedlungen zu setzen, deren Bewohner dafür nun auch öffentliche Kredite beanspruchen können. 57 von diesen Siedlungen liegen jenseits der Grenze von 1967. Insgesamt genießen 557 Siedlungen den Status nationaler Priorität. +++ Immer noch liegen in gewissen Grenzgebieten auf dem Golan und anderswo aus den Kriegen Landminen, man geht von 13 Hektar gefährlichem Minengebiet aus. Die sollen nun mit einem Aufwand von umgerechnet 12 Mio. Euro geräumt werden. +++ Die Regierung will von Tel Aviv nach Eilat eine Eisenbahnlinie bauen, die nur für Güterzüge bestimmt ist und in nur zwei Stunden Cargo transportieren kann, anstatt der bisherigen sechs Stunden per Lastwagen. Die Kosten dafür liegen bei umgerechnet zwei Milliarden Euro. +++ 67 Prozent der orthodoxen Juden meinen, dass es die Aufgabe des Mannes sei zu arbeiten, um die Familie zu ernähren, während die Frau zuhause die Familie versorgt. Von den säkularen Juden sind nur 18 Prozent der Meinung, dass die Frau nur für Haus und Familie zuständig sei. +++

Das Wetter

Regnerisch und stürmig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 12 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 18 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -213,30 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Werben Sie mit uns für Ihr Unternehmen!
Für Informationen: hier klicken
 
Ihr Baum für IsraelTragen Sie zur Wiederaufforstung nach den verheerenden Waldbränden im Karmelgebirge bei!
Wir pflanzen für Sie einen Baum in Israel!
 
 
Aktuelle Ausgabe
Israel Today Magazine Bringt auch das was andere weglassen!
Das waren die Nachrichten, verstehen Sie jetzt auch die Hintergründe!
Abonnieren Sie das Magazin!>>
 
Israel Heute
1 Shmuel Hanagid St.
P.O. Box 7555
Jerusalem 91070, Israel
www.israelheute.com | www.israelbasar.com
Facebook
Sie sind unter dieser Email eingetragen: {UserEmail}.
Um den Newsletter abzubestellen, hier clicken
Alle Rechte vorbehalten © 2011 Israel Heute

Antwort schreiben