Archive für 9.2.2012

newsletter israel-heute

Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Mittwoch, 8. Februar 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 

Generalstreik in Israel

Trotz intensiver Verhandlungen bis weit nach Mitternacht wurde keine Einigung erzielt. Am Mittwochmorgen wurde landesweit zu einem Generalstreik aufgerufen. Der Finanzminister Yuval Steinitz und der Vorsitzende der Gewerkschaft Histadruth, Ofer Eini, konnten keine Übereinkunft bezüglich der Forderungen der Gewerkschaft treffen. Vor allem in Bezug auf den Einsatz von Leiharbeitern bleiben unüberwindbare Differenzen bestehen.
Das Finanzministerium bietet im Bereich Lohnerhöhungen und Sozialleistungen für die in der Reinigung beschäftigten Arbeiter umgerechnet weitere 40 Millionen Euro an. Die Gewerkschaft jedoch verlangt bedeutend mehr. Daher treten ab Mittwoch alle staatlichen und lokalen Behörden und Dienste im Land in den Streik, wie z. B. Stadtverwaltungen, Regierungsbüros, die Nationale Versicherungsbehörde und auch Krankenhäuser stehen nur im Schabbat-Status, für Notfälle, zur Verfügung. Auch am Hafen, in Museen, Theater, Banken, Postämtern, an der Börse und im Zugverkehr wird gestreikt. Der internationale Flughafen Ben Gurion liegt bis 12 Uhr mittags am Mittwoch lahm. Viele der geplanten Flüge konnten noch auf die Zeit vor 6 Uhr morgens vorverlegt werden, der Rest wird nach Angaben erst nach 12 Uhr abgefertigt. Die Buslinien in den Städten fahren reduziert. Der Schaden pro Tag beträgt Berechnungen zufolge umgerechnet bis zu 450 Millionen Euro.
Nun droht auch Israels Oberster Generalstabschef ab 1. April mit Streik. Obwohl die Regierung dem Militär zusätzliche 600 Millionen Euro zusagte, fordert die Militärführung 800 Millionen Euro mehr, um den gegebenen Anforderungen gerecht werden zu können.

Einweihung des Israel Heute-Waldes zum Neujahrsfest der Bäume!

Am Mittwoch wird in Israel das Neujahrsfest der Bäume, hebräisch: Tu BiSchwat, gefeiert. Im jüdischen Kalender ist dies der 15. Tag im jüdischen Monat Schwat. Aus diesem Anlass pflanzt der Jüdische Nationalfonds Keren Kajemet Le’Israel (KKL) heute landesweit Bäume. Die perfekte Zeit, um den Israel Heute-Wald einzuweihen. Der verheerende Großbrand auf dem Karmelberg im Dezember 2010 kostete 44 Menschen das Leben und verwandelte wunderschöne grüne Waldflächen in schwarze Baumskelette. Sie, liebe Israel Heute-Leser sind unserem Spendenaufruf gefolgt und dank Ihnen wird am Donnerstag (morgen), den 9. Februar, der Israel Heute- Wald in der Nähe des Karmelbergs eingeweiht. Keren Kajemet Le’Israel (KKL) pflanzte schon Tausende von Kiefern, und jetzt haben wir einen dieser namenlosen Wälder mit ihren Spendengeldern erworben. Der Wald von Israel Heute befindet sich im Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara und umfasst eine Fläche von 50.000 m². In der Brandzone direkt auf dem Karmelberg wird im Namen anderer Spender aufgeforstet. Diese Wälder waren schon vor dem Brand diesen gewidmet und werden wieder rehabilitiert. Weil es uns aber wichtig war einen eigenen Wald zu haben, der unseren Lesern gewidmet ist, entschieden wir uns für den Wald in der Nähe des Kibbuz. Sie sind alle herzlich zur Waldeinweihung am Donnerstag um 10 Uhr eingeladen! Diesen Wald haben wir Ihnen zu verdanken und dieser Wald gehört Ihnen. Wenn Sie noch nicht Teil dieses wunderbaren Projektes sind, ist das Ihre Chance! Bitte helfen Sie, den Wald in Israel weiter aufzuforsten! Klicken Sie hier!Wegbeschreibung: Nehmen Sie die Straße Nr. 70 (A6) von Zichron Jaakov in Richtung Jokneam. Bei der Kreuzung Eljakim fahren Sie rechts auf der A672 Richtung Ein Haschofet.

Koexistenz pflanzen

Der Bürgermeister von Efrat, Oded Revivi, und der Muchtar des palästinensischen Dorfes Al Khader, George Abu Taleb, pflanzen an der gemeinsamen Straße, die die Gemeinden verbindet, einen Baum anlässlich des Neujahrsfests der Bäume, Tu BiSchwat.

Nach 44 Jahren: Israelischer Offizier trifft gerettete Palästinenserin

Ein Kreis schloss sich, als sich der Israeli, Hesi Eres (75), und die Palästinenserin Marjam Jassin wiedersahen. Vor 44 Jahren, während des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967, rettete Hesi das Leben der Palästinenserin. Jassin wurde damals als 15-Jährige im Dorf Anin durch Artilleriefeuer schwer verletzt, Eres war der Befehlshaber vor Ort. „Ich sah, wie kritisch es um sie stand und sorgte umgehend für ihren schnellen Abtransport in das Krankenhaus Hillel-Jaffe. Ich war damals ein junger Offizier im Reservedienst der israelischen Armee“, erzählte der Tel Aviver bei dem Treffen mit Jassin in dem arabischen Ort Um el Fahem am Dienstag. Sein heldenhaftes Handeln schenkte ihm viel Sympathie in Marjams palästinensischer Familie. Vor wenigen Tagen erst erzählte Jassin seinem Sohn zum ersten Mal von seinem Erlebnis. Dieser versuchte sofort, ein Treffen der beiden zu arrangieren. Mithilfe der arabischen Zeitung Al-Masar wurde Jassin ausfindig gemacht. Eres ist niemand, der für sein Handeln Ehre sucht, aber er sagt: „Ich freute mich sehr zu hören, dass Marjam noch lebt. Am Ende sind wir doch alle nur Menschen.“ Jassin, die noch immer in ihrem Geburtsort wohnt, hat heute neun Kinder und 26 Enkelkinder. Sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Lebensretter noch einmal sehen würde. „Ich werde es ihm nie vergessen, dass er mein Leben gerettet hat und würde auch für ihn mein Leben geben. Alle meine Kinder wissen, dass ich einem Juden mein Leben zu verdanken habe“, lobte sie ihren ‘Helden’. Weiter fügte sie hinzu, dass sie an eine Koexistenz zwischen beiden Völkern und an Frieden glaube und ihr Haus immer für Eres’ Familie offen stehe.

Das Wetter

Teils heiter, teils bewölkt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 8 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 19 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,97 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Werben Sie mit uns für Ihr Unternehmen!
Für Informationen: hier klicken
 
Ihr Baum für IsraelTragen Sie zur Wiederaufforstung nach den verheerenden Waldbränden im Karmelgebirge bei!
Wir pflanzen für Sie einen Baum in Israel!
 
 
Aktuelle Ausgabe
Israel Today Magazine Bringt auch das was andere weglassen!
Das waren die Nachrichten, verstehen Sie jetzt auch die Hintergründe!
Abonnieren Sie das Magazin!>>
 
Israel Heute
1 Shmuel Hanagid St.
P.O. Box 7555
Jerusalem 91070, Israel
www.israelheute.com | www.israelbasar.com
Facebook
Sie sind unter dieser Email eingetragen: vera@capaz.de.
Um den Newsletter abzubestellen, hier clicken
Alle Rechte vorbehalten © 2012 Israel Heute

newsletter israel-heute

Zu den vollständigen Nachrichten, hier klicken. Donnerstag, 9. Februar 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 

Der Israel Heute-Wald wurde eingeweiht!

In einer feierlichen Zeremonie wurde am Donnerstag, den 9.2.2012, der Israel Heute-Wald in Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara eingeweiht. Die 50.000 m²-große Waldfläche wurde von den Israel Heute-Lesern aus Liebe zu Israel und zur Aufforstung des israelischen Waldes, insbesondere nach der Karmel-Brandkatastrophe 2010, gespendet.
Die Einweihung fand im Beisein eines Vertreters des Jüdischen Nationalfonds KKL, Eran Savdi, einem Team der Israel Heute-Redaktion und dem Fernsehteam von Israel-Heute-TV aus Deutschland statt. Der Chefredakteur von Israel Heute, Aviel Schneider, sprach einen Segen und dankte allen treuen Spendern und lud sie ein, „ihren Wald“ zu besichtigen. „In Erde zu investieren, ist heutzutage nicht der neuste Trend, doch wir dürfen nicht vergessen, dass der Mensch (hebräisch: Adam) und die Erde (hebräisch: Adama) von derselben Wortwurzel her stammen. Der Mensch kommt aus der Erde, so steht es im 1. Buch Mose, 2“. Darüber hinaus betonte Schneider, dass „die Freunde Israels im Ausland dem israelischen Boden heute neues Leben hineingehaucht haben“. Der Vertreter von KKL Savdi, selbst ein langjähriger Leser von Israel Heute, sprach auf Deutsch von der „geistlichen, inspirierenden sowie finanziellen Unterstützung der Leser, die zionistisch sind und mit ihrem Glauben stark hinter Israel stehen“. Er fügte jedoch hinzu, dass es heute nicht leicht sei, diese Stellung in der Welt, und besonders in Europa, zu vertreten. Mit den Worten „der Jüdische Nationalfonds, der in diesem Jahr 110-jähriges Bestehen feiert, dankt jedem einzelnen Leser“ beendete er seine Ansprache. Abschließend wurden vier Kiefern vom Israel Heute-Team vor Ort eingepflanzt.
Diesen Wald haben wir Euch zu verdanken und dieser Wald gehört Euch. Wenn Sie noch nicht Teil dieses wunderbaren Projektes sind, ist das Ihre Chance! Bitte helfen Sie, den Wald in Israel weiter aufzuforsten! Klicken Sie hier!

Verborgene Schriftrollen in Afghanistan entdeckt

Wer hätte gedacht, dass es vor tausend Jahren in Afghanistan eine florierende jüdische Gemeinde gab? Jetzt erregten in einer Höhle gefundene Schriftrollen großes Aufsehen in der jüdischen Welt. Das israelische Fernsehen Kanal 2 strahlte einen Bericht des Arabisten Ehud Ja’ari aus. „Es handelt sich um einen beispiellosen Fund“, sagen Experten. Während der Kampfhandlungen mit den Taliban wunderten sich einheimische Dörfler über Füchse, die in der Nähe der Höhlen von Samangan herumschnüffelten und gruben. Da geschah es: Im Tal Jussuf Dera entdeckte man in einer Höhle jüdische Handschriften aus dem Mittelalter. Glaubt man den Forschern, so handelt es sich um den bedeutendsten Fund seit der Genisa-Schriftenkammer der alten Synagoge „Ben Esra“ in Fustat, dem antiken Kairo, Ende des 19. Jahrhunderts. Die Paschtu-Provinz Samangan liegt ungefähr 3500 Kilometer von Kabul entfernt. Die Gegend ist reich an antiken Ruinen. Leider ist dort die Kriegsgefahr noch nicht gebannt. „Wir wissen von 150 Fragmenten“, sagte Haggai Ben Schammai (siehe Bild), der akademische Leiter der Nationalbibliothek. „Es kann aber sein, dass das nur die Spitze eines Eisbergs ist. Wir hörten schon von dieser Höhle, aber nie wurde sie gefunden. Wir sprechen hier über einen in der jüdischen Geschichte einzigartigen Fund.“ Lesen Sie mehr zu diesem interessanten Thema in der neuen Märzausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Kurznachrichten

+ Die Knesset genehmigte sich einen Tag vor Streikbeginn eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent, so dass ein Abgeordneter nun 40.891 NIS bekommt, das sind umgerechnet 8.200 Euro pro Monat. Im letzten Monat betrug das Durchschnittsgehalt eines normalen Israeli im Monat 8.571 NIS brutto, das sind umgerechnet 1.770 Euro.
+ Gershon Salomon, der Aktivist für den Bau des Tempels, dem 1990 wegen Gefahr des Aufruhrs das Betreten des Tempelplatzes verboten wurde, darf auch weiterhin nicht den Tempelplatz betreten, urteilte das Oberste Gericht. Viele Israelis sind über dieses Urteil empört, denn fanatische Moslems dürfen auf dem biblisch-jüdischen Tempelplatz beten, aber jüdische Gläubige dürfen ihn nicht einmal betreten.
+ Die Mitteilung, dass Mitri Raheb, der evangelische Pfarrer von Bethlehem, am 24. Februar von Deutschland den diesjährigen Medienpreis erhält, ruft in Israel und bei vielen namhaften Persönlichkeiten in Deutschland Empörung hervor. Mitri Raheb lehrt, dass die Juden kein Recht haben, Israel zu vertreten, dazu wären allein die Palästinenser befugt. Bundespräsident Christian Wulff soll bei der Preisverleihung die Laudatio für Raheb sprechen.
+ Norwegen, für seine anti-israelische Haltung bekannt, wird nun wohl das erste Land sein, das völlig „judenrein“ sein wird, denn Norwegens letzte 819 Juden verlassen wegen ständiger Angriffe auf ihre jüdischen Einrichtungen das Land.
+ Der französische Präsident Nicolas Sarkozy empfing in Paris den Israeli Gilad Schalit, der mehr als fünf Jahre von Palästinensern verschleppt war und den Israel auch mit diplomatischer Hilfe von Sarkozy für 1027 palästinensische Häftlinge freikaufen konnte.
+ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu pflanzte zum Tu BiSchwat, dem Neujahrsfest der Bäume, bei Beerschewa einen Baum des Friedens.
+ Zum 63. Geburtstag von Israels Parlament, der Knesset, der gemäß dem jüdischen Kalender immer auf Tu BiSchwat fällt, nutzten gestern 4.000 Israelis den Tag der offenen Tür, um einmal die Knesset von Innen zu sehen. +
Werben Sie mit uns für Ihr Unternehmen!
Für Informationen: hier klicken
 
Ihr Baum für IsraelTragen Sie zur Wiederaufforstung nach den verheerenden Waldbränden im Karmelgebirge bei!
Wir pflanzen für Sie einen Baum in Israel!
 
 
Aktuelle Ausgabe
Israel Today Magazine Bringt auch das was andere weglassen!
Das waren die Nachrichten, verstehen Sie jetzt auch die Hintergründe!
Abonnieren Sie das Magazin!>>
 
Israel Heute
1 Shmuel Hanagid St.
P.O. Box 7555
Jerusalem 91070, Israel
www.israelheute.com | www.israelbasar.com
Facebook
Sie sind unter dieser Email eingetragen: vera@capaz.de.
Um den Newsletter abzubestellen, hier clicken
Alle Rechte vorbehalten © 2012 Israel Heute

|