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Mittwoch, 8. Februar 2012 |
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Bringt auch das was andere weglassen! |
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Generalstreik in Israel
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Trotz intensiver Verhandlungen bis weit nach Mitternacht wurde keine Einigung erzielt. Am Mittwochmorgen wurde landesweit zu einem Generalstreik aufgerufen. Der Finanzminister Yuval Steinitz und der Vorsitzende der Gewerkschaft Histadruth, Ofer Eini, konnten keine Übereinkunft bezüglich der Forderungen der Gewerkschaft treffen. Vor allem in Bezug auf den Einsatz von Leiharbeitern bleiben unüberwindbare Differenzen bestehen.
Das Finanzministerium bietet im Bereich Lohnerhöhungen und Sozialleistungen für die in der Reinigung beschäftigten Arbeiter umgerechnet weitere 40 Millionen Euro an. Die Gewerkschaft jedoch verlangt bedeutend mehr. Daher treten ab Mittwoch alle staatlichen und lokalen Behörden und Dienste im Land in den Streik, wie z. B. Stadtverwaltungen, Regierungsbüros, die Nationale Versicherungsbehörde und auch Krankenhäuser stehen nur im Schabbat-Status, für Notfälle, zur Verfügung. Auch am Hafen, in Museen, Theater, Banken, Postämtern, an der Börse und im Zugverkehr wird gestreikt. Der internationale Flughafen Ben Gurion liegt bis 12 Uhr mittags am Mittwoch lahm. Viele der geplanten Flüge konnten noch auf die Zeit vor 6 Uhr morgens vorverlegt werden, der Rest wird nach Angaben erst nach 12 Uhr abgefertigt. Die Buslinien in den Städten fahren reduziert. Der Schaden pro Tag beträgt Berechnungen zufolge umgerechnet bis zu 450 Millionen Euro.
Nun droht auch Israels Oberster Generalstabschef ab 1. April mit Streik. Obwohl die Regierung dem Militär zusätzliche 600 Millionen Euro zusagte, fordert die Militärführung 800 Millionen Euro mehr, um den gegebenen Anforderungen gerecht werden zu können. |
Einweihung des Israel Heute-Waldes zum Neujahrsfest der Bäume!
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Am Mittwoch wird in Israel das Neujahrsfest der Bäume, hebräisch: Tu BiSchwat, gefeiert. Im jüdischen Kalender ist dies der 15. Tag im jüdischen Monat Schwat. Aus diesem Anlass pflanzt der Jüdische Nationalfonds Keren Kajemet Le’Israel (KKL) heute landesweit Bäume. Die perfekte Zeit, um den Israel Heute-Wald einzuweihen. Der verheerende Großbrand auf dem Karmelberg im Dezember 2010 kostete 44 Menschen das Leben und verwandelte wunderschöne grüne Waldflächen in schwarze Baumskelette. Sie, liebe Israel Heute-Leser sind unserem Spendenaufruf gefolgt und dank Ihnen wird am Donnerstag (morgen), den 9. Februar, der Israel Heute- Wald in der Nähe des Karmelbergs eingeweiht. Keren Kajemet Le’Israel (KKL) pflanzte schon Tausende von Kiefern, und jetzt haben wir einen dieser namenlosen Wälder mit ihren Spendengeldern erworben. Der Wald von Israel Heute befindet sich im Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara und umfasst eine Fläche von 50.000 m². In der Brandzone direkt auf dem Karmelberg wird im Namen anderer Spender aufgeforstet. Diese Wälder waren schon vor dem Brand diesen gewidmet und werden wieder rehabilitiert. Weil es uns aber wichtig war einen eigenen Wald zu haben, der unseren Lesern gewidmet ist, entschieden wir uns für den Wald in der Nähe des Kibbuz. Sie sind alle herzlich zur Waldeinweihung am Donnerstag um 10 Uhr eingeladen! Diesen Wald haben wir Ihnen zu verdanken und dieser Wald gehört Ihnen. Wenn Sie noch nicht Teil dieses wunderbaren Projektes sind, ist das Ihre Chance! Bitte helfen Sie, den Wald in Israel weiter aufzuforsten! Klicken Sie hier!Wegbeschreibung: Nehmen Sie die Straße Nr. 70 (A6) von Zichron Jaakov in Richtung Jokneam. Bei der Kreuzung Eljakim fahren Sie rechts auf der A672 Richtung Ein Haschofet. |
Koexistenz pflanzen
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Der Bürgermeister von Efrat, Oded Revivi, und der Muchtar des palästinensischen Dorfes Al Khader, George Abu Taleb, pflanzen an der gemeinsamen Straße, die die Gemeinden verbindet, einen Baum anlässlich des Neujahrsfests der Bäume, Tu BiSchwat. |
Nach 44 Jahren: Israelischer Offizier trifft gerettete Palästinenserin
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Ein Kreis schloss sich, als sich der Israeli, Hesi Eres (75), und die Palästinenserin Marjam Jassin wiedersahen. Vor 44 Jahren, während des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967, rettete Hesi das Leben der Palästinenserin. Jassin wurde damals als 15-Jährige im Dorf Anin durch Artilleriefeuer schwer verletzt, Eres war der Befehlshaber vor Ort. „Ich sah, wie kritisch es um sie stand und sorgte umgehend für ihren schnellen Abtransport in das Krankenhaus Hillel-Jaffe. Ich war damals ein junger Offizier im Reservedienst der israelischen Armee“, erzählte der Tel Aviver bei dem Treffen mit Jassin in dem arabischen Ort Um el Fahem am Dienstag. Sein heldenhaftes Handeln schenkte ihm viel Sympathie in Marjams palästinensischer Familie. Vor wenigen Tagen erst erzählte Jassin seinem Sohn zum ersten Mal von seinem Erlebnis. Dieser versuchte sofort, ein Treffen der beiden zu arrangieren. Mithilfe der arabischen Zeitung Al-Masar wurde Jassin ausfindig gemacht. Eres ist niemand, der für sein Handeln Ehre sucht, aber er sagt: „Ich freute mich sehr zu hören, dass Marjam noch lebt. Am Ende sind wir doch alle nur Menschen.“ Jassin, die noch immer in ihrem Geburtsort wohnt, hat heute neun Kinder und 26 Enkelkinder. Sie hätte nie gedacht, dass sie ihren Lebensretter noch einmal sehen würde. „Ich werde es ihm nie vergessen, dass er mein Leben gerettet hat und würde auch für ihn mein Leben geben. Alle meine Kinder wissen, dass ich einem Juden mein Leben zu verdanken habe“, lobte sie ihren ‘Helden’. Weiter fügte sie hinzu, dass sie an eine Koexistenz zwischen beiden Völkern und an Frieden glaube und ihr Haus immer für Eres’ Familie offen stehe. |
Das Wetter
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Teils heiter, teils bewölkt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 8 Grad, Tel Aviv 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 17 Grad, am Toten Meer 19 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,97 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels! |
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