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Freitag, 10. Februar 2012 |
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Bringt auch das was andere weglassen! |
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Israel und Deutschland kooperieren im Südsudan
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Der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), traf sich am Donnerstag mit dem israelischen Vize-Außenminister, Danny Ayalon, in Israel. Grund der Zusammenkunft ist die Thematisierung der Möglichkeiten gemeinsamer Hilfsprojekte und der territorialen Zusammenarbeit im Südsudan. Bereits seit einiger Zeit gibt es zwischen beiden Staaten ein gemeinsames Projekt zur Erhaltung des Victoriasees. Chaim Koren ist der nicht-residierende israelische Botschafter im neuen UN-Mitgliedsstaat Südsudan und wird regelmäßig aus Israel dorthin reisen. Das Projekt am Viktoriasee soll allen angrenzenden Ländern dabei helfen, diese Wasserquelle zu nutzen. „Die internationale Hilfe aus Israel und Deutschland ist eine der wichtigsten diplomatischen Chancen, um die Beziehungen zu Deutschland und einem Drittland weiter auszubauen. Aus dieser Zusammenarbeit ergibt sich zudem das Potential, dass die israelische Infrastruktur auch anderen Ländern nützlich sein kann“, sagte sich der israelische Minister bei dem Treffen.
Im vergangenen Sommers reisten beide Minister bereits nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild des Projekts zur Erhaltung des Viktoriasees zu machen. Im Gespräch sagte Ayalon: „Israel hat sich in Bezug auf Bewässerungssysteme und Landwirtschaft in Wüstengebieten sowie der Nutzung alternativer Energiequellen bereits einen Namen gemacht und kann fundamentale Impulse für die zukünftige Entwicklung geben.“ Auch Deutschland wurde von Israel für die Unterstützung und ihre Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde gelobt. Israel sei auch hier stets bereit, mitzuhelfen.
Im Anschluss des Treffens mit Niebel flog Ayalon nach München, um an dem Sicherheitskonferenz MSC (Munich Security Conference) bezüglich der internationalen Zustimmung zur Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran teilzunehmen. Dort werden neben anderen Gästen auch die Außenminister von Ägypten, Spanien, Frankreich, Afghanistan, Australien und die Verteidigungsminister von Italien und Singapur, sowie der UNO- und NATO-Generalsekretär und BND-Oberst von Deutschland, erwartet. |
Neue Umfrage: Nur ein Drittel der Palästinenser für Zwei-Staaten-Lösung
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Bei einer Umfrage wurden 1.010 Palästinenser über 18 Jahren aus dem so genannten Westjordanland und dem Gazastreifen in ihrer Muttersprache, Arabisch, interviewt. Diese Studie wurde von Stanley Greenberg und dem Palästinensischen Zentrum für Öffentliche Meinung (Palestinian Center for Public Opinion) mit Sitz in Beit Sahur durchgeführt.
Nur 34% der Befragten stimmen einer „Zwei-Staaten-Lösung“ zu. 61% sind dagegen. 66% sagen offen, dass sie zwar das nahe Ziel der „Zwei-Staaten-Lösung“ favorisieren, aber danach soll es nur noch einen Staat, den Palästinenserstaat (d. h. ohne Israel), geben. Bei der Frage zur Rolle Jerusalems antworten 92% der Befragten, sie sei die alleinige Hauptstadt Palästinas. Nur 3% sprechen sich für eine vereinte Hauptstadt beider Seiten aus, 4% für den Status einer neutralen internationalen Stadt. 72% bestätigen die Verleugnung der tausendjährigen jüdischen Geschichte Jerusalems, 62% befürworten die Entführung israelischer Soldaten und 53% begrüßen das Erlernen von Liedern über Judenhass in palästinensischen Schulen. Allgemein stimmen 65% der Palästinenser für Gespräche mit Israel und 20% wählen das Gegenteil, die Gewalt. Auf die Frage, was Abbas’ oberste Priorität sein soll, so meinen 83%: die Schaffung von Arbeitsplätzen. |
Kurznachrichten
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+ In Jaffo versammelten sich Israelis, meist Juden, die irgendwann einmal aus Syrien in Israel eingewandert sind, um ihre Solidarität mit der syrischen Opposition, die von Assads Regime niedergeschossen wird, zum Ausdruck zu bringen.
+ Ein französischer Tourist fuhr mit seinem Mercedes in Israel nachts auf der Autobahn Nr. 6 mit einer Geschwindigkeit von 199 Km obwohl dort nur 100 erlaubt sind. Ihm wurde der Führerschein abgenommen und er musste 4.000 Euro zahlen.
+ Israels zwei IKEA Warenhäuser, in Netanya und Rishon LeZion, machten im letzten Jahr einen Umsatz von 555 Mio. NIS, das sind umgerechnet 120 Mio. Euro. Doch die IKEA Artikel sind in Israel um 50 bis 150 % teurer als in Deutschland. Nun soll ein 3. IKEA Warenhaus in der Nähe von Haifa eröffnet werden. + |
Schabbat-Lesung
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Die Wochenlesung zu unserem Schabbat „Jithro“ ist aus 2. Mose 18,1 bis 20,26 und Jesaja 6,1-7; 7,1-6; 9,5-6. Die Lesung Jithro ist eine der sechs Paraschot (Wochenabschnitte), die Personennamen tragen: Noah, (Chaje) Sarah, Jitro, Korach, Balak und Pinhas. Unsere Parascha trägt den Namen eines Heiden, der noch dazu ein Priester Midians war – aber er war auch Moses Schwiegervater. Dieser wichtige Thoraabschnitt, der die Grundlagen jüdischen Glaubens abhandelt, den Kern der Thora, die Gesetzgebung am Berg Sinai mit den Zehn Geboten, trägt den Namen eines Heiden!? Dies weist ein weiteres Mal – so sagen Rabbiner – auf die Verbindlichkeit des Wortes Gottes für alle Völker hin.
Darin lesen wir: „Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Söhnen Israel reden sollst“ (2.Mose 19,6) und das Schabbat-Gebot in Kapitel 20: „Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und Er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn“. SCHABBAT SCHALOM! |
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