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  Donnerstag, 17. Mai 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 
Schießerei auf offener Straße
Bei einer Polizeioperation im arabischen Dorf Taybe kam es zur Auseinandersetzung mit der Abd al-Kader Familie, die für ihre kriminellen Aktivitäten bekannt ist. Dabei wurde ein Mann der Familie verletzt und ein anderer getötet. Kein Polizist wurde verletzt, mehrere Familienmitglieder wurden verhaftet. Nach Angaben der Polizei traf eine ihrer Einheiten während einer Operation auf bewaffnete Mitglieder des Familienclans. Daraufhin kam es zu einer Schießerei vor der örtlichen Schule. Zusätzliche Einsatzwagen sowie Krankenwagen kamen zum Einsatz. Die Menschen schlossen sich in ihren Geschäften und Häusern ein, als sich die filmreife Szene vor ihren Augen abspielte.
Einige Familien sprachen mit Journalisten und beschrieben ihre Angst: „Maskierte Polizisten streifen durch die Straßen und machen den Kindern Angst, das muss aufhören!“
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Israel plant, sich vom Erdöl loszulösen
Hinter den Kulissen und ohne viel Aufmerksamkeit hat die israelische Regierung sich ein nationales Ziel gesetzt: Eine elektronische Batterie soll Israel vom Öl unabhängig machen. Das israelische Regierungsbüro investiert in der ersten Stufe 10 Mio. Euro in den nächsten 4 Jahren. 100 Forscher, aufgeteilt in 12 Teams aus vier Universitäten, nehmen an dem Projekt teil. Ziel: Ein Akku und Stromspeicher für ein Elektroauto bis 2015. Diese Batterie soll für eine Strecke von 500 Kilometern aureichen und gleichzeitig während der Fahrt Sonnenenergie speichern können. Dieser Auftrag wurde im April bei einer Tagung des Nationalen Zentrums für Elektrochemischen Antrieb übergeben, darunter die Universität Tel Aviv, das Technion in Haifa, Universität Bar Ilan und der Campus Ariel in Samaria. Die Regierung wartet auf neue Ideen und Forschungsvorschläge.
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Vorschau auf die neue Juni-Ausgabe!
Kasim Hafeez: „Ich bin Moslem und stolzer Zionist“
Ich bin in einer Familie groß geworden, in der Adolf Hitler lobend erwähnt wurde und mein Gehirn mit hasserfüllten Reden von Hassan Nasrallah und Osama Bin Laden gewaschen wurde.
Nachdem ich aber das Buch The Case for Israel von Alan Dershowitz (amerikanisch-jüdischer Rechtsanwalt) gelesen hatte, stürzte ich in eine Gewissenskrise. Ich besuchte Israel. Mein Leben hat sich total geändert.
Ich bin Zionist, ein stolzer, moslemischer Zionist, aber das war nicht immer so. Viele Jahre war ich das Gegenteil. Ich habe an Universitäten in Großbritannien bei antisemitischen und antiisraelischen Aktivitäten mitgemacht. Ich bin in Großbritannien in einer moslemischen Gemeinschaft aus Pakistan aufgewachsen, in der Juden im besten Fall als Mörder und Räuber galten und im Normalfall zur Vernichtung der Juden aufgerufen wurde.
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Das Wetter
Weiterhin steigende Temperaturen. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 38 Grad, Eilat am Roten Meer 37 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,315 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
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  Mittwoch, 16. Mai 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 
Rückblick auf Nakba-Tag
Insgesamt wurden am gestrigen Nakba-Tag, an dem die Palästinenser die Gründung des Staates Israel betrauern, ein israelischer Soldat, drei Grenzpolizisten und 270 Palästinenser während der Zusammenstöße leicht verletzt. Es kam an verschiedenen Orten zu gewalttätigen Ausschreitungen, vor allem in der Nähe von Ramallah und in Beitunja, wo sich das Gefängnis befindet, in dem der Hungerstreik der palästinensischen Strafgefangen stattfand.
In Ramallah kam es zu einer gewaltlosen Demonstration, an der hunderte Teilnehmer ihre Trauer über die Gründung des jüdischen Staates ausdrückten. Manche hielten Schilder mit den Namen ihrer Dörfer in die Luft, andere trugen schwarze Fahnen und eine Gruppe Kinder in schwarzen T-Shirts maschierte mit Schildern, auf denen lediglich „1948“ geschrieben stand, über den zentralen Platz in Ramallah. Repräsentaten der palästinensischen Autonomiebehörde hielten Reden, in denen sie immer wieder das Recht auf Rückkehr, und zwar nach „ganz Palästina“, betonten.
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Wohin mit den afrikanischen Immigranten?
Der israelische Innenminister Eli Jischai hat sich heute dafür ausgesprochen, alle afrikanischen Migranten und Asylbewerber in Auffangzentren unterzubringen. Der Grund dafür sei die Tatsache, dass die meisten Afrikaner in kriminelle Aktivitäten verwickelt seien. Gestern erst wurden vier Sudanesen und ein Eriträer wegen Verdacht auf Vergewaltigung einer 19 Jährigen verhaftet. „Wir können die Sicherheit der israelischen Bürger nicht aufs Spiel setzen,“ sagte dazu Jischai.
„Die Afrikaner, die als Asylbewerber anerkannt wurden, können in Israel bleiben“, fährt er fort, „die anderen sollen in Lagern untergebracht werden, wo sie niemandem schaden können. Aber die meisten sind keine Flüchtlinge.“
In Tel Aviv alleine leben 50 000 afrikanische Migranten und Asylbewerber.
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Hugo Chaves bittet Rabbiner um Segen
Es ist bekannt, dass der venezolanische Staatsführer Hugo Rafael Chaves seit 2011 krebskrank ist. Nicht bekannt ist, dass er neulich den Rabbiner Baruch Rabinovitz der Munkatcher Chassidim in Brooklyn um einen Heilungssegen bat. Darüber berichtete die orthodoxe Internetseite Be´Chadrei Chaderim. Chaves sandte zwei Boten an den berühmten Rabbi in New York und bat um einen Segen für sein Leben. Quellen der Munkatcher Chassidim übermittelten der orthodoxen Webseite, dass sich der Rabbi für den Segensspruch bereit erklärte, wenn Chaves sich für die Freilassung des jüdischen Gefangenen Jakob Astreicher in Bolivien einsetzt.
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Das Wetter
Weiterhin steigende Temperaturen. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 35 Grad, am Toten Meer 36 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,315 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
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  Dienstag, 15. Mai 2012
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!
 
Israel von palästinensischen Strafgefangenen in die Knie gezwungen
1600 palästinensische Strafhäftlinge in israelischen Gefängnissen haben ihren Hungerstreik beendet. Über einen Monat forderten sie von Israel bessere Haftbedingungen, die Abschaffung von Isolationshaft und ein Ende der Inhaftierung ohne Prozess (bis sechs Monate). Mit einem ägyptischen Vermittler wurde eine Einigung erzielt. In Israel wurde die Regierung für den Kompromiss mit den palästinensischen Strafgefangenen heftig kritisiert, da Israel schlussendlich allen Forderungen der Palästinenser nachgekommen ist. Über Wochen drohten die Palästinenser, sollte ein Häftling in einem israelischen Gefängnis an dem Hungerstreik sterben, würde deswegen die dritte Intifada im Land ausbrechen. Mit dieser Drohung lässt sich Israel immer sehr schnell unter Druck setzen.
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Zusammenstöße zwischen Demonstranten an der Uni Tel Aviv
Gestern kam es zu einer Konfrontation zwischen zwei Gruppen von Studenten an der Universität von Tel Aviv als einige Studenten den palästinensischen Nakba-Trauertag begehen wollten. Etwa 200 andere Studenten versuchten, diese Zeremonie zu stören und organisierten einen Gegenprotest. Sie brachten israelische Flaggen mit und beschimpften die rund 400 pro-palästinensischen Demonstranten als Verräter. Sie hielten Schilder hoch, auf denen geschrieben stand, „Als ich nach Israel kam, gab es kein palästinensisches Volk,“ und „Ich bin stolz, Israeli zu sein.“ Sie sangen israelische Lieder und machten Lärm als die Organisatoren der Zeremonie zu sprechen begannen.
Während der Zeremonie erzählten sechs arabische Studenten ihre eigene Leidensgeschichte und es wurde ein alternatives Jiskor-Gebet (Trauergebet) gesprochen, das die Organisatoren verfasst hatten.
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Israel erlaubt Gaza den Export von Kleidung
Gestern wurde zum ersten mal seit fünf Jahren eine Lieferung von Kleidung aus Gaza durch Israel erlaubt. Ein LKW mit der Ladung von etwa 2000 Wollpullovern ist in Israel angekommen, um sie von dort per Schiff nach England zu exportieren. Gaza steht seit 2007 wegen des ständigen Raketenbeschusses seitens der Hamas auf Israel unter israelischer Blockade.
An der südlichen Seite Gazas ist jedoch auch der Grenzübergang nach Ägypten geschlossen.
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Das Wetter
Es wird wärmer. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 26 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 34 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,315 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
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  Montag, 14. Mai 2012
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Drama in der neuen Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu
Im Ministerkomitee wurde gestern vorgeschlagen, das israelische Gesetz in allen jüdischen Siedlungen im biblischen Kernland Judäa und Samaria in Kraft zu setzen.
Am frühen Morgen scherzte Netanjahu noch und sagte: „Wow, wir haben die volle Mehrheit für den Gesetzesvorschlag.“ Als es aber zu einer tatsächlichen Abstimmung unter den Ministern kam, wurde Israels Regierungschef vorsichtiger. Likudminister wie Benny Begin und Dan Meridor waren von vornherein gegen die Idee der Knessetabgeordneten Miri Regev. „Dies muss zuerst dem Knessetausschuss für Recht und Verwaltung vorgelegt werden“, erklärte Begin.
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Terroranschläge in 2012, von denen Sie nichts gehört haben
Jeden Tag verteidigen israelische Soldaten ihre Heimat, indem sie nach Terroristen Ausschau halten. Nicht selten können sie dabei Terroranschläge verhindern, die vielen Menschen das Leben gekostet hätten. Jetzt hat die israelische Armee eine Liste von versuchten Anschlägen veröffentlicht, die sie noch rechtzeitig aufdecken konnte:

2. Januar: Zwei palästinensische Männer wurden in der Nähe von Nablus wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Sie trugen ein M-16 Gewehr und eine Uzi mit sich sowie passende Munition.

15. Januar: Soldaten entdeckten ein Jagdgewehr und eine Schrotflinte im Haus eines Palästinensers in einem Dorf bei Hebron. Der Mann war den Behörden wegen krimineller Aktivitäten bekannt.
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Israelische Armee bereitet sich für Nakba Tag vor
Morgen findet wieder der berüchtigte Nakba (=Katastrophe) Tag statt, an dem die Palästinenser die israelische Staatsgründung betrauern. Obwohl Arabern in Israel weitaus bessere Lebensbedingungen als in jedem arabischen Land geboten werden, bleibt für sie die Gründung des jüdischen Staates eine Katastrophe, der sie sich jedes Jahr am 15. Mai mit gewalttätigen Demonstrationen an den Grenzen Israels und in den palästinensischen Ballungsgebieten wie Ramalla und Ost-Jerusalem erinnern.

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Das Wetter
Möglichkeit leichten Regens, trotz höherer Temperaturen. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 24 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 34 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,315 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
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  Mittwoch, 9. Mai 2012
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Netanjahus neuer Bund mit Mofas

63 Prozent der israelischen Bevölkerung sind laut einer Umfrage der israelischen Tageszeitung Haaretz davon überzeugt, dass der jüngste Bund zwischen Likudchef Benjamin Netanjahu und Kadima-Parteichef Schaul Mofas aus politischen Motiven gewachsen ist und nicht aus nationalen Gründen um des Staates willen. In den israelischen Medien wird darüber debattiert wie schwer das Vertrauen in Israels Politiker dabei gelitten hat. Denn schließlich haben Netanjahu und Mofas letztendlich genau das Gegenteil getan, was sie dem Volk vorher versprachen.
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Noas Liebe

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat die 12-jährige Schülerin Noa Winzweig in seine Jerusalemer Residenz eingeladen. Sie hatte ihr gesamtes Geld, das sie anläßlich ihrer Bat Mitzwa von Verwandten und Freunden erhalten hatte, an 51 Holocaustüberlebende verschenkt. „Schon immer habe ich mir über das Leben der Holocaustüberlebenden Gedanken gemacht“, erklärte Noa, die vor fünf Jahren aus Kanada nach Israel einwanderte, ihrem Gastgeber Peres. „Diese Menschen haben so viel durchgemacht und aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ihnen mein Bat Mitzwa-Geld für einen Ausflug nach Jerusalem zu spenden.“
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Neu in Gaza

Im Gazastreifen sind wieder arabische Kellnerinnen in den Restaurants und Hotels zu sehen. Kellnern war bisher aus religiösen Gründen nur für Männer möglich. Die radikale Hamasregierung hat jegliche Arbeit für Frauen in öffentlichen Plätzen untersagt. Da aber stets neue Cafés und Restaurants an der Küstenpromenade eröffnet werden, ist damit auch der Bedarf nach Arbeitskräften gestiegen. Da sollen nun auch die palästinensischen Frauen aushelfen dürfen. Palästinensische Kellnerinnen dürfen nur von Kopf bis Fuß verhüllt als Kellnerinnen arbeiten.
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Das Wetter

Steigende Temperaturen, wärmer und trockener als normal für diese Jahreszeit. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 37 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,315 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
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  Montag, 7. Mai 2012
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Firma HOFF-Interieur entschuldigt sich?

Nachdem antisemitische E-Mails Walter Adlers, des Gründers der Firma HOFF-Interieur, in deutschen und israelischen Medien die Runde gemacht und für eine Welle der Entrüstung gesorgt hat, besonders auch bei unseren Israel Heute Lesern, hat die Firma eine E-Mail mit einer Entschuldigung an die Jerusalem Post geschrieben, die zuerst über das Ereignis berichtet hatte.
In den antisemitischen E-Mails wurden Juden als Pest, Lügner und Betrüger bezeichnet. Es klang als hätte Herr Adler endlich Gelegenheit gehabt, einen Juden direkt zu beleidigen und sich einiges von der Seele zu schreiben. Grund für die E-Mails, mit denen Walter Adler die israelische Spielzeugladenbesitzerin Eti Doron überschüttete, war eine geplatze Transaktion in Höhe von etwa 600 Euro.
Im Entschuldigungsbrief an die Jerusalem Post schreibt Lars Adler: „Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir die Beleidigungen gegen Frau Doron, ihre Religion und Ihr Volk sehr bedauern, da wir wirklich sehr liberale, kosmopolitische und offene Menschen sind, die seit vielen Jahren mit vielen Ländern Handel treiben.“
Er schreibt weiterhin, die E-Mails stammten von seinem 75 Jahre alten Vater, der seit fünf Jahren unter einer psychischen Krankheit leide und auch keinen Zugang zum operativen Geschäft mehr habe. Dieser habe die E-Mails ohne Wissen des Sohnes während dessen Abwesenheit geschrieben. Michael Doron, der Bruder von Eti Doron, bezweifelt die Version Lars Adlers jedoch. Seine Schwester habe auch einen Entschuldigungsbrief bekommen, aber von Walter Adler selbst unterzeichnet. Dieser Brief sowie auch die vorherigen antisemitischen E-Mails seien sehr gut artikuliert und durchdacht gewesen. Sie erschienen nicht wie die Schreiben eines psychisch Kranken.
Die Familie Doron zweifelt nicht daran, dass der Entschuldigungsbrief von HOFF-Interieur geschrieben wurde, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Die Anti-Defamation League, eine Organisation, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt, kommentierte, es handle sich ihrer Meinung nach um einen Antisemiten, dessen Gesinnung durch einen geschäftlichen Disput zum Vorschein kam.
Es ist auch verwunderlich, woher Walter Adler über die geplatzte Transaktion mit Eti Doron wusste und ihre E-Mail Adresse kannte, wenn er laut Aussagen seines Sohnes keinerlei Zugang mehr zu geschäftlichen Angelenheiten der Firma hat. Man kann sich auch fragen, ob es eine Entschuldigung gegeben hätte, wenn die Briefe nicht öffentlich gemacht worden wären. Eines hat Walter Adler jedoch richtig erkannt: Dass Antisemitismus eine lange Tradition in Europa hat – und sie scheint noch noch nicht am Ende zu sein.

Israelis und Iraner treffen sich bei Zigeunerkongress

Eine israelische Delegation hat am diesjährigen internationalen Zigeunerkongress in Serbien teilgenommen. Unter den 25 Delegationen aus der ganzen Welt war auch eine iranische Delegation dabei. Versehentlich wurde der iranische Botschafter Abed El Qassam Dalfi neben dem israelischen Botschafter Yossi Levy platziert. Dem Iraner blieb nichts anderes übrig als die Rede des israelischen Kollegen mitanzuhören, in der Levy den jüdischen Holocaust erwähnte und schließlich vom gesamten Publikum großen Applaus erhielt. Levy teilte den Zuhörern mit, dass in Israel und in der palästinensischen Autonomie insgesamt 2.500 Zigeuner leben, davon eine große Gemeinde in der Jerusalemer Altstadt. Die Zigeuner in Israel sind zum Großteil über die Jahrzehnte hinweg zum Islam übergetreten und zählen als Moslems. Dennoch bewahrten sie etliche ihrer Traditionen. In Europa werden um die 15 Millionen Zigeuner gezählt und dennoch hat keine Delegation aus einem europäischen Land an der Zigeunerkonferenz teilgenommen. In seiner Rede macht Levy deutlich, dass das jüdische Volk besser als alle anderen Völker das Leid der Zigeuner kennt. „Über Generationen hinweg wurden Juden gehasst, verfolgt und schließlich wurden im Holocaust 6 Millionen ermordet“, sagte Levy. „Nach 2000 Jahren leben wir endlich in unserer Heimat und damit möchte ich allen Zigeunern in der Welt Hoffnung geben. Gebt nicht auf.“ Alle applaudierten dem israelischen Botschafter. Nur der iranische Botschafter verdrehte laut anderen Anwesenden während der israelischen Rede die Augen.

Bild: Links der israelische, rechts der iranische Botschafter.

Netanjahu lobt seine politischen Erfolge

Gestern Abend sprach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den Mitgliedern seiner Likud-Fraktion und eröffnete damit offiziell die Wahlkampagne 2012. In seiner Rede zählte Netanjahu all seine Erfolge in den letzten drei Jahren auf, darunter die florierende Wirtschaft in Israel im Vergleich zu europäischen Ländern sowie die niedrige Arbeitslosenquote von weniger als 6 Prozent im Volk. Darüber hinaus machte Netanjahu seinen Zuhörern klar, dass sich die Menschen in Israel heute sicherer fühlen als früher und dass es seiner Regierung gelungen sei, den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit nach Hause zu bringen. In Bezug auf den Iran erklärte Netanjahu, dass die Welt aufgrund Israels Beweisen hinsichtlich der iranischen Nuklearaufrüstung endlich mit harten und effektiven Sanktionen gegen Teheran begonnen habe. Der Grund für die vorgezogenen Wahlen ist laut Netanjahu ein wirtschaftlicher. „Um Israel eine langwierige Wahlkampagne bis zum Herbst 2013 zu ersparen, bevorzugen wir eine zügige Durchführung in wenigen Monaten. Dies erspart dem Staat sehr viel Geld“, erklärte Netanjahu in seiner Rede. So werden die Wahlen am 4. September in Israel stattfinden. Gemäß allen Umfragen hat Netanjahu bisher noch keine Rivalen, aber dies kann sich in den nächsten Wochen noch ändern.

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  Mittwoch, 2. Mai 2012
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Abbas nennt Netanjahu Friedenspartner, stellt jedoch Konditionen

Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, scheint seine Meinung über den Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu, geändert zu haben, denn er bezeichnete ihn während einer Rede in Tunesien als ernsthaften Friedenspartner.
In den letzten Jahren haben Abbas und seine Führungsriege Netanjahu immer als größtes Hindernis für den Frieden dargestellt, obwohl sie selbst dessen mehrmaligen Aufrufe zu Friedensgesprächen immer wieder ablehnten.
Bei seiner Rede in Tunesien sagte Abbas, „Ich wähle Sie, Netanjahu.“ Aber um nicht den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er ihn vielleicht sogar mag, fügte Abbas hinzu, „Sie sind der Premierminister Israels, ich bin gezwungen, mit Ihnen zu arbeiten.“
Diese Meinungsänderung der palästinensischen Führung kam jedoch nicht ohne Haken, denn Abbas bestand darauf, dass Friedensgespräche nur stattfinden könnten, wenn Israel den Wunsch aufgibt, im biblischen Kernland Judäa und Samaria sowie im Osten Jerusalems zu leben.
„Sie (Netanjahu) müssen sich zwischen Frieden und Siedlungen entscheiden. Diejenigen, die Frieden wollen, denken nicht an Siedlungen,“ sagte Abbas. Er drohte weiterhin mit der Möglichkeit, seine Kampagne zur einseitigen Anerkennung eines palästinensischen Staates vor der UN wieder aufzunehmen, sollte Israel nicht 100 Prozent seiner Forderungen erfüllen.

Siegel aus der Zeit des ersten Tempels entdeckt

Überreste eines Gebäudes aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels wurden in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem entdeckt. Während der Ausgrabungen wurde auf dem Boden des Hauses weiterhin ein privates Siegel eines jüdischen Mannes gefunden. Es hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern, der Name des Besitzers ist eingraviert und man kann die Inschrift הו בן למתניהו gut erkennen, was bedeutet … gehört Matanjahu Ben Ho.
Siegel wurden, wie heutzutage, zum Unterzeichnen von Briefen und Dokumenten benutzt. Der Name Matanjahu bedeutet Gabe an (oder von) Gott , er hat die gleiche Bedeutung wie der Name des israelischen Premierministers Netanjahu. Beide Namen kommen im ersten Buch der Chronik vor, sie werden dort unter den Leuten aufgelistet, die von König David für den Dienst an der Stiftshütte vorgesehen waren.
Eli Schukron, der Direktor der Ausgrabungen an der Klagemauer sagte zu diesem Fund, „Die Namen Matanjahu und Netanjahu sind typisch für die Periode gegen Ende des ersten Tempels im Königreich Jehuda, etwa 800 bis 580 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Dieses Siegel zu finden, ist wie einen Gruß von einem Mann Namens Matanjahu zu bekommen, der hier vor über 2700 Jahren gelebt hat! Es ist wirklich sehr aufregend.“

Aus der aktuellen Ausgabe: Die unbekannte Geschichte der palästinensischen Christen

Es gibt eine Komponente im israelisch-palästinensischen Konflikt, die viele Außenstehende nicht kennen, die jedoch einen großen Effekt auf die Wahrnehmung des Konflikts hat. Seit Jahren treten immer wieder palästinensische Araber an Israel Heute heran, Christen, aber auch Moslems, die von der Liebe zu Israel motiviert sind und es unterstützen wollen. Sie vertrauen uns ihre Geschichten an und bitten im nächsten Atemzug dringend, ihren Namen, geschweige denn ihr Bild, auf keinen Fall zu veröffentlichen. Die Angst vor Repressionen steht ihnen ins Gesicht geschrieben.
Das Ergebnis dieser Situation ist, dass die Welt zum großen Teil unwissend darüber bleibt, dass palästinensische Araber nicht nur verstehen, dass Israel besser für sie ist als ein palästinensischer Staat, sondern auch, dass es viele gibt, die den jüdischen Staat lieben und unterstützen. Auf der anderen Seite werden palästinensische Araber, die Israel feindlich gegenüberstehen, von ihren lokalen Führern, aber auch von den internationalen Medien, dazu angehalten, ihre Meinung so laut wie möglich zu äußern. Sogar palästinensische Christen, die nichts gegen Israel haben, lassen sich aufstacheln, um nicht ausgegrenzt zu werden.
Die gängige Meinung geht dahin, dass die Palästinenser einmütig in Israel die Quelle allen Unglücks sehen. Wer darauf hinweist, dass nicht jeder Palästinenser Israel für einen Fluch hält, stößt auf taube Ohren. Die Wiedergeburt des jüdischen Staates wird als das absolut Böse dargestellt. Aus diesem Grund wird viel Energie darauf verwendet, andersdenkende Palästinenser zum Schweigen zu bringen oder gar umzuerziehen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Mai-Ausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Kurznews

+++ Als Folge des „Arabischen Frühlings“ wollen 65 % der Ägypter kein Geld mehr von den USA bekommen, immerhin jährlich 1,7 Mrd. Dollar. Sie möchten dafür vom Iran und der Türkei unterstützt werden. Damit wird auch ihr Friedensvertrag mit Israel in Frage gestellt, denn gerade dafür zahlt die USA die 1,7 Mrd. Dollar pro Jahr. +++ Der Imam von Nazareth, Abu Salim Scapa (47), wurde verurteilt, weil er in Moscheen in Nazareth und Jerusalem zum globalen Heiligen Krieg und zum tödlichen Terror gegen Juden, Christen und auch gegen abtrünnige Moslems aufgerufen hat. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben. +++ Der neue Vorsitzende der Kadima Partei und Oppositionsführer Schaul Mofas, der Zipi Livni abgelöst hat, will gegenüber Regierungschef Netanjahu eine starke, der Opposition würdige Stellung beziehen. Er wirft Netanjahu vor, wegen der Atomgefahr aus dem Iran den sozialen Notstand in Israel zu übersehen. +++ 110 Waisenjungen im Alter von 13 Jahren feierten in Jerusalem vor der Westmauer ihre Bar Mizwa. Das Ereignis wurde von den Lubavitscher Chabad Juden organisiert. +++ Einige Tausend Christen aus aller Welt und von verschiedenen Denominationen zogen am Palmsonntag mit Palmzweigen singend und betend vom Ölberg kommend durch das Löwentor über die Via Dolorosa zur Grabeskirche.

Das Wetter

Teilweise bewölkt. Regenschauer und Gewitter können im Norden des Landes erwartet werden. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 28 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Eilat am Roten Meer 33 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,325 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
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  Dienstag, 1. Mai 2012
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Zipi Livni tritt zurück

Die ehemalige Außenministerin Israels und Vorsitzende der Kadima Partei, Zipi Livni (54), wird von ihrem Sitz in der Knesset zurücktreten. Nachdem sie Anfang April die Wahlen um den Kadima Vorsitz gegen Schaul Mofas verloren hatte, begannen schon Spekulationen um ihre politische Zukunft. Sie wolle jedoch weiterhin politisch aktiv bleiben, aber außerhalb des Parlaments, gab Livni bekannt.
Zipi Livnis Rücktritt kommt zu einer Zeit, in der über Neuwahlen für das israelische Parlament diskutiert wird. Ob sich Kadima bessere Chancen für die Wahlen ohne Livni ausrechnet, oder ihr Rücktritt mit dem Machtverlust in ihrer Partei zu tun hat, wird sich wohl an ihrem Verhalten im anstehenden Wahlkampf zeigen.

Terroristen sollen nur noch Hälfte der Sozialversicherung bekommen

Nach einem Gesetzentwurf, der kurz vor der Verabschiedung steht, sollen verurteilte Terroristen nach Entlassung aus dem Gefängnis eine halbierte Auszahlung aus der israelischen Sozialversicherung bekommen. Der Entwurf, der von der Partei Israel Beteinu vorgestellt wurde, soll für Terroristen gelten, die mehr als zehn Jahre im Gefängnis saßen.
Ein Abgeordneter von Israel Beteinu, David Rotem, sagte dazu, „Die absurde Situation, in der der israelische Staat Leute unterhält, die israelische Bürger ermorden, muss beendet werden.“ Das Justizministerium hatte bereits einen ersten Entwurf dieses Gesetzes abgelehnt, in dem die totale Streichung der Sozialbezüge für Terroristen vorgesehen war. Mit der nun abgeschwächten Version scheint Israel Beteinu jedoch erfolgreich zu sein. Der Knessetabgeordnete Arieh Bibi (Kadima) verteidigte das neue Gesetz: „Wie lange sollen die Terroristen noch auf uns spucken und wir sagen, dass es regnet? Diese Leute sollten nicht auf Zahlungen verzichten müssen, sondern aus dem Land geworfen werden!“ Der Abgeordnete der Hadasch Partei, Afo Agbaria, nannte den Gesetzentwurf jedoch rassistisch. Woraufhin der Abgeordnete Arieh Eldad (Ichud HaLeumi - „Nationale Union“) unschuldig fragte, warum es rassistisch sei, „sind denn nur Araber Terroristen?“

Aus der aktuellen Ausgabe: Interview mit Nahostexperte
Dr. Joram Ettinger (Auszug)

Israel Heute sprach mit Dr. Joram Ettinger, Nahostexperte und ehemaliger Konsul Israels in den USA.

Israel Heute: Warum schlägt Israel Alarm wegen des Iran?
Ettinger: Israel versucht, der internationalen Gemeinschaft klarzumachen, dass der Iran nicht nur eine Bedrohung für Israel, sondern für die gesamte freie Welt darstellt. Ein Iran mit Nuklearwaffen würde pro-westliche Regime im Persischen Golf einschüchtern, einen Wettlauf um Atomwaffen lostreten und die Agenda des anti-westlichen Terrors verbreiten.

IH:Braucht es einen baldigen Militärschlag?
E:
Versuche, das mit den Präsidentschaftswahlen in den USA in Verbindung zu bringen, gehen ins Leere. In Wirklichkeit ist der nukleare Zeitplan des Iran absolut unkontrollierbar. Das Land muss nicht alle nuklearen Komponenten selbst entwickeln. Der Iran kann sie jederzeit von Nordkorea, Pakistan und möglicherweise sogar Russland oder China kaufen. Niemand weiß, ob wir hier über Wochen, Monate oder bis zu einem Jahr sprechen.

IH: Ist Diplomatie noch eine Option?
E:
Zehn Jahre Diplomatie und Sanktionen haben nur dazu geführt, dass der Iran der Atombombe noch näher gekommen ist. Wir müssen sehen, dass dies in Nordkorea schon gescheitert ist, wo 40 Jahre Sanktionen und Diplomatie nicht verhindert haben, dass Pjöngjang nukleare Waffen entwickelte. Es wird Zeit, die einzige pragmatische Option zu erwägen. Wenn wir etwas verhindern wollen, müssen wir präventiv handeln.

Lesen Sie das vollständige Interview in der neuen Mai-Ausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Kurznews

+++ In Ägypten hat nun offiziell der Wahlkampf begonnen. Neben den islamistischen Moslembrüdern und Salafisten stellt sich Amr Mussa zur Wahl, der 1978 das Camp David Abkommen mit Israel unterzeichnet hatte, das er nun für „tot und begraben“ erklärte. Nur am Friedensvertrag mit Israel will er festhalten, denn dafür bekommt Ägypten von den USA jährlich 1 Milliarde Dollar. Mussa hat gute Chancen bei der Wahl. +++ In Frankreich erklärte die rechtsgerichtete Wahlkandidatin der „Nationalen Front“, Marine Le Pen, sie sei allezeit für Israels Recht, sich selbst zu verteidigen, eingetreten und werde das auch in Zukunft tun. +++ Das Komitee, das in London die Olympischen Spiele durchführt, betitelte in ihrer Webseite „Jerusalem als Hauptstadt von Palästina“ – musste das aber korrigieren. +++ Israels Finanzministerium beschloss, extrem alte Autos von der Straße zu nehmen. Für jede „Rostlaube“ – auch wenn sie noch TÜV-tauglich ist – werden dem Besitzer 3000 NIS (ca. 600 Euro) gezahlt, wenn er sein Auto verschrotten lässt.

Das Wetter

Gelegentliche Schauer und vielleicht sogar Gewitter. Es besteht das Risiko von Überschwemmungen in der judäischen Wüste! Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 23 Grad, Tiberias am See Genezareth 27 Grad, am Toten Meer 32 Grad, Eilat am Roten Meer 34 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,33 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
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  Freitag, 27. April 2012
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“Am Israel” lebt - und wie!

1.5 Mio. Menschen haben gestern am 64. Unabhängigkeitstag Israels alle nationalen Naturparks im Land bevölkert. Das Volk Israel feierte wie üblich mit Familie und Freunden um das Barbecue und mit viel Fleisch, Freude und Hoffnung die Existenz in einer komplizierten Region. Um den Mittag herum demonstrierte die israelische Luftwaffe am Himmel Rundflüge und Flugshows über Israels Großstädte. Am Vormittag, während die Menschen in den Parks jeden freien Platz suchten, hat in Jerusalem das 49. jährliche Bibelquiz für Jugendliche stattgefunden. Diesmal haben 53 Jugendliche aus 22 verschiedenen Ländern am teilgenommen. Der 17-jährige Elchanan Bloch aus der Entwicklungsstadt Netivot in der Wüste gewann den ersten Platz. 16 Teilnehmer gelangten in die Finalrunde. Die letzte Frage stellte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Am nationalen Bibelquiz haben in den ersten Runden 12.600 junge Israelis im Alter von bis zu 18 Jahren teilgenommen, 6.000 mehr als im Vorjahr. „Dies ist ein drastischer Sprung“, erklärte Israels Erziehungsminister Gidon Saar. „Es zeigt, dass sich immer mehr Israelis für die Bibel interessieren und die Heilige Schrift tiefer kennen lernen wollen.“ Vorher empfing Netanjahu in der Jerusalemer Residenz des Staatspräsidenten Soldaten, die für ihren Dienst und Sondereinsätze Auszeichnungen erhielten. Am Vorabend, während der feierlichen Zeremonie auf dem Herzl Berg in Jerusalem, rief Parlamentspräsident Reuven Rivlin die Bürger auf, Israels Existenz nicht als selbstverständlich zu betrachten. „Ich weiß, dass dieser Staat nicht etwas ist, das wir für gegeben halten sollten“. Zugleich rief Rivlin alle Teile der israelischen Gesellschaft – Juden und Araber sowie Gläubige und Säkulare – auf, gemeinsam für Israels Zukunft zu arbeiten. Nach Angaben des Israelischen Statistikbüros leben heute knapp 7,9 Mio. Menschen in Israel. Das sind fast zehnmal so viele wie bei der Staatsgründung 1948.

Weniger Israelis wollen in die USA

Immer weniger Israelis wandern von Israel in die Vereinigten Staaten aus. Angaben des Israelischen Statistikbüros zufolge sind im Jahr 2011 35 Prozent weniger Israelis in die USA übergesiedelt, nur 3826 Israelis gegenüber knapp 5000 bis 6000 in den vorigen Jahren. Die rückläufigen Auswanderungszahlen in die USA sind ein Indiz für die schwache Wirtschaft in Nordamerika. Über Jahre hinweg bestanden für israelische Akademiker viel größere Aussichten in den USA als in Israel, was viele Israelis nach Nordamerika gezogen hat. Die Motivation, von Israel in andere Länder auszuwandern, liegt meist in finanziellen Vorteilen begründet; wenn dort die wirtschaftschaftliche Lage allerdings auch nicht besser ist als in Israel, besteht kein Grund mehr dafür. Gemäß dem jüdischen Jahreskalender 2010-2011 haben zur selben Zeit 4000 amerikanische Juden Alija nach Israel gemacht. „Nach vielen Jahren sind zum ersten Mal mehr Juden aus den USA nach Israel eingewandert als Israelis in die USA“, sagte der Tel Aviver Rechtsanwalt Liam Schwartz, der sich um israelische Immigrationsfälle in die USA kümmert. Das erste, worum sich der Israeli in den USA bemüht, ist die Greencard, die ihm die Arbeitserlaubnis im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ eröffnet. Viele junge Israelis gehen nach ihrem Armeedienst in die USA und arbeiten dort (oft auch illegal) in den großen Einkaufszentren an Stehbuden, wo sie Hautpflegecremes vom Toten Meer, wie Ahava, verkaufen. Diese Arbeit, mit der sie viel Geld verdienen, machen sie für ein bis zwei Jahre. Danach fliegen sie zurück nach Israel oder verlängern ihren Aufenthalt ganz offiziell, falls sie bis dahin in den Besitz einer Greencard gekommen sind.

Gazastreifen 2012

Ölkrise im Gazastreifen? Im Ausland wie zum Teil auch in den israelischen Medien wird von einer Ölkrise im Gazastreifen berichtet. Fotos, auf denen wartende Palästinenser in langen Schlangen mit Ölkanistern zu sehen sind, gehen um die Welt. Wieder wird das Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen hochgespielt und die Schuld automatisch direkt oder indirekt Israel zugeschoben. Dass die radikale Hamasregierung das Volk für politische Verhandlungszwecke mit Ägypten leiden lässt, kommt nicht zum Ausdruck. „Keiner kümmert sich um uns“, sagte Muhammed aus Dschabalija telefonisch zu Israel Heute. „Entweder können wir uns wegen der hohen Preise gar kein Benzin leisten, oder die Tankstellen sind leer.“ Aus den Gesprächen mit drei Palästinensern haben wir verstanden, dass die Mehrheit überhaupt keine Ahnung hat, was sich hinter ihrem Rücken abspielt.
In letzter Zeit soll es gemäß palästinensischen Quellen im Gazastreifen an Brennstoff für das Kraftwerk und an Kraftstoffen mangeln. Das ist falsch! Selbst die ägyptische Zeitung Al-Ahram bestätigte Ende März, die Hamasregierung manipuliere eine Ölkrise im Gazastreifen, um damit die Ölpreise aus Ägypten herunterzusetzen. „Der Hamas steht genügend Kraftstoff zur Verfügung, doch sie bremst den Verkauf im Volk, um somit einen Mangel zu vermarkten“, so die Zeitung. Aus innenpolitischen Gründen hat Ägypten vor zwei Monaten den Ölexport in den Gazastreifen eingestellt.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema sowie über den Erfolg der Tunnelmillionäre im Gazastreifen in der neuen Mai-Ausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!

Schabbat-Lesung

In den Synagogen wird heute der Thora-Wochenabschnitt „Achare Mot / Kedoschim – Nach dem Tod / Heilige“ aus 3. Mose 16 bis 20,27 und aus dem Prophet Amos Kapitel 9 von Vers 7. SCHABBAT SCHALOM!
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  Dienstag, 24. April 2012
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Israel warnt vor Reisen in den Sinai

Dieses Jahr warnt Israel vor „konkreter Gefahr“ für Israelis bei der Einreise auf die ägyptische Halbinsel Sinai. Laut Aussagen der Geheimdienste kamen Terroristen aus Libyen in den Sinai, um israelische Urlauber zu attackieren. Dieses Statement seitens der israelischen Regierung wurde in den letzten Tagen verbreitet und ruft alle auf dem Sinai befindlichen Israelis zur sofortigen Rückkehr auf. Moshe „Bogie“ Ya’alon, Vize-Premierminister und Minister für strategische Angelegenheiten, bestätigte dies und sagte: „Die Sinai-Wüste wurde zum Terrornest für viele Terrorgruppen aus dem Gazastreifen und anderen Regionen, inklusive Al Quaida.“ Ägypten konterte, Israel beabsichtige dadurch, dem ägyptischen Tourismus zu schaden. „Uns ist nicht zu Ohren gekommen, dass Touristen den Sinai verlassen, die Hotels an den Stränden des Roten Meeres sind voll belegt.“ Ferner veröffentlichte die ägyptische Presse, dass der dort inhaftierte Israeli Uda Trabin demnächst in einem Gefangenaustausch gegen 63 ägyptische Bürger, die in Israel im Gefängnis sitzen, freigelassen werde.

Türkei blockiert Israels Teilnhame an NATO Gipfel

Die Türkei hat Israel vom kommenden NATO Gipfel am 20. Mai in Chicago ausgeschlossen. Westliche Länder versuchen, die Türkei zum Einlenken zu bewegen und die Mitarbeit Israels im internationalen Verteidigungsbündnis zu erlauben. Ein türkischer Diplomat lehnte dies jedoch entschieden ab: „Es wird keine Zusammenarbeit zwischen der NATO und Israel geben, bevor Israel sich nicht formell für die Tötung türkischer Aktivisten auf dem Schiff Mavi Marmara entschuldigt (…) Die Länder, die eine Normalisierung zwischen uns wollen, sollten Israel dazu drängen, sich zu entschuldigen und Kompensation für die in internationalen Gewässern getöteten Türken zu zahlen.“ Ein anderer türkischer Diplomat erzählte der türkischen Zeitung Zaman ganz offen: „Wir blockieren Israel in vielen Bereichen und meiden das Land auf allen internationalen Treffen.“
Die türkisch-israelischen Beziehungen sind seit dem Vorfall auf der Mavi Marmara im Jahre 2010 eingebrochen und seitdem nicht besser geworden. 2010 machte sich eine türkisch organisierte Flotilla auf den Weg nach Gaza, um die israelische Blockade zu durchbrechen. Trotz Warnungen der israelischen Marine mussten die fünf Schiffe von Soldaten gestürmt werden. Auf dem Schiff Mavi Marmara kam es jedoch zu Kämpfen, als Aktivisten die an Bord gehenden Israelis angriffen. Diese erschossen daraufhin 9 Angreifer in Selbstverteidigung.
Seitdem hat die Türkei Israel von allen NATO Aktivitäten ausgeschlossen, unter anderem von einer wichtigen Operation im Mittelmeer, der Einsetzung eines israelischen Repräsentanten in der NATO und der Weitergabe von Informationen des NATO Radarsystems.

Israel plant Harvard-Universität in Beduinenstadt

Israel wird in der südlichen Beduinenstadt Rahat die erste Universität in Zusammenarbeit mit der weltberühmten Harvard-Universität eröffnen. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres war in Begleitung von Bürgermeister Fais Abu Sahiban in Rahat zu Besuch. „Ich sehe in der akademischen Zukunft von Israels Beduinenbevölkerung eine wichtige Aufgabe“, sagte Peres während seines Besuches in Rahat und überraschte seine Gastgeber mit der Idee einer akademischen Abteilung der Harvard-Universität. „Was wir in der Negev-Wüste durchführen werden, wird zum Symbol und Modell dafür werden, was überall im Land auf dem Gebiet der Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern geschehen wird. Ausgerechnet in Rahat habe ich Menschen gefunden, die ein hohes Interesse an der Entwicklung des Negev haben. Dies ist eine einmalige Möglichkeit, der israelischen Bevölkerung die schöne Seite der im Land wohnenden Beduinen im Lichte der Moderne vorzustellen.“
Der Beduinenbürgermeister lobte Peres für Israels Bemühungen, der Beduinenbevölkerung im Land zu helfen. „Es ist meine Vision, auch die Frauen in unserer Bevölkerung in den Arbeitskreis zu integrieren“, erklärte Sahiban. „Daher freuen wir uns, dass in der weltgrößten Beduinenstadt Rahat eine Universität errichtet wird, denn auch wir wollen einmal einen Nobelpreisträger aus Rahat haben.“ Heute leben in Rahat über 60.000 Beduinen. Somit ist Rahat nicht nur die größte unter Israels sieben Beduinenstädten, sondern auch die größte weltweit, da in den arabischen Ländern keine Städte für Beduinen errichtet wurden wie in Israel. Beduinen teilten uns mit, dass der Judenstaat viel mehr in seine Beduinen investiert, als die arabischen Länder um Israel. Über 200.000 Beduinen leben in der Wüste und 90.000 in Galiläa. Israels Beduinenbevölkerung verdoppelt sich alle 17 Jahre.

MTV spielt Lieblingslieder gefallener Soldaten

Der Musiksender MTV wird heute und morgen die Lieblingslieder von gefallenen israelischen Soldaten im israelischen Fernsehen spielen. Die Lieder werden von den Familien der Soldaten ausgewählt und dem Sender mitgeteilt. Dieser wird die Musikvideos 24 Stunden lang abspielen, um „einen Teil der Seele der Soldaten zu zeigen,“ wie MTV mitteilte.
„Wir sind stolz, an solch einem innovativen Projekt zu arbeiten, es ist das erste dieser Art des internationalen Musiksenders und wird vielleicht auch in anderen Ländern eingeführt,“ fügte Elad Sonegl, der Redakteur von MTV Israel, hinzu. Die Idee ist, dass die israelische Jugend durch diesen „Tag der Musik der gefallenen Soldaten“ eine emotionale Beziehung zu den gefallenen Soldaten aufbauen und sich mit ihnen identifizieren kann.

Israel Heute hat Platz gemacht für ein Lied für die Soldaten der israelischen Verteidigungsarmee:

Kurznews

+++Die Hamas-Führung hat beschlossen alle Palästinenser, die der Kollaboration mit Israel beschuldigt werden, öffentlich hinzurichten. Das wurde in der Vergangenheit schon des Öfteren praktiziert. So wurden z.B. vor einer Woche drei mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet. Das soll nun generell geschehen. 10 Todeskandidaten warten bereits auf ihre öffentliche Hinrichtung – und alles ohne fairen Gerichtsprozess.+++ Heute Abend beginnt in Israel der Jom Ha-Sikkaron Gefallenengedenktag. Morgen, wenn die Sirenen heulen, wird ganz Israel für 2 Minuten stillstehen und der insgesamt 22.993 gefallenen Soldaten und sonstigen Sicherheitskräfte gedenken, die für Israels Entstehen und Existenz gestorben sind.+++ Morgen Abend beginnt mit dem Jom Ha-Atzmaut (Unabhängigkeitstag) Israels 64. Staatsjubiläum. Schon jetzt ist Israel blau-weiß geflaggt. Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ließ seinen Wagen anhalten und kaufte von einem Straßenhändler für 5 NIS ein Israelfähnchen, das man sich ans Auto steckt. Er sagte dem Verkäufer „Du tust eine wichtige Arbeit, denn Du tauchst Israel in blau-weiß!“ +++ Der „Munitionshügel“ in Jerusalem, der bis 1967 ein jordanischer Militärstützpunkt war, wurde von den Israelis damals als erstes erobert, um von da aus Jerusalem einzunehmen. Nach dem Sechstagekrieg wurde der Hügel zu einer Ehrenstätte, an der heutzutage auch neue Soldaten eingezogen werden. Gestern wurde die Gedenkstätte mit einem großen Graffito entehrt, auf dem stand u.a. „Günter Grass hat Recht!“

Das Wetter

Klarer Himmel. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 23 Grad, Tel Aviv 22 Grad, Tiberias am See Genezareth 27 Grad, am Toten Meer 30 Grad, Eilat am Roten Meer 33 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,35 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
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