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Mittwoch, 2. Mai 2012 |
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Bringt auch das was andere weglassen! |
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Abbas nennt Netanjahu Friedenspartner, stellt jedoch Konditionen
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Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, scheint seine Meinung über den Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu, geändert zu haben, denn er bezeichnete ihn während einer Rede in Tunesien als ernsthaften Friedenspartner.
In den letzten Jahren haben Abbas und seine Führungsriege Netanjahu immer als größtes Hindernis für den Frieden dargestellt, obwohl sie selbst dessen mehrmaligen Aufrufe zu Friedensgesprächen immer wieder ablehnten.
Bei seiner Rede in Tunesien sagte Abbas, „Ich wähle Sie, Netanjahu.“ Aber um nicht den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er ihn vielleicht sogar mag, fügte Abbas hinzu, „Sie sind der Premierminister Israels, ich bin gezwungen, mit Ihnen zu arbeiten.“
Diese Meinungsänderung der palästinensischen Führung kam jedoch nicht ohne Haken, denn Abbas bestand darauf, dass Friedensgespräche nur stattfinden könnten, wenn Israel den Wunsch aufgibt, im biblischen Kernland Judäa und Samaria sowie im Osten Jerusalems zu leben.
„Sie (Netanjahu) müssen sich zwischen Frieden und Siedlungen entscheiden. Diejenigen, die Frieden wollen, denken nicht an Siedlungen,“ sagte Abbas. Er drohte weiterhin mit der Möglichkeit, seine Kampagne zur einseitigen Anerkennung eines palästinensischen Staates vor der UN wieder aufzunehmen, sollte Israel nicht 100 Prozent seiner Forderungen erfüllen. |
Siegel aus der Zeit des ersten Tempels entdeckt
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Überreste eines Gebäudes aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels wurden in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem entdeckt. Während der Ausgrabungen wurde auf dem Boden des Hauses weiterhin ein privates Siegel eines jüdischen Mannes gefunden. Es hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern, der Name des Besitzers ist eingraviert und man kann die Inschrift הו בן למתניהו gut erkennen, was bedeutet … gehört Matanjahu Ben Ho.
Siegel wurden, wie heutzutage, zum Unterzeichnen von Briefen und Dokumenten benutzt. Der Name Matanjahu bedeutet Gabe an (oder von) Gott , er hat die gleiche Bedeutung wie der Name des israelischen Premierministers Netanjahu. Beide Namen kommen im ersten Buch der Chronik vor, sie werden dort unter den Leuten aufgelistet, die von König David für den Dienst an der Stiftshütte vorgesehen waren.
Eli Schukron, der Direktor der Ausgrabungen an der Klagemauer sagte zu diesem Fund, „Die Namen Matanjahu und Netanjahu sind typisch für die Periode gegen Ende des ersten Tempels im Königreich Jehuda, etwa 800 bis 580 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Dieses Siegel zu finden, ist wie einen Gruß von einem Mann Namens Matanjahu zu bekommen, der hier vor über 2700 Jahren gelebt hat! Es ist wirklich sehr aufregend.“ |
Aus der aktuellen Ausgabe: Die unbekannte Geschichte der palästinensischen Christen
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Es gibt eine Komponente im israelisch-palästinensischen Konflikt, die viele Außenstehende nicht kennen, die jedoch einen großen Effekt auf die Wahrnehmung des Konflikts hat. Seit Jahren treten immer wieder palästinensische Araber an Israel Heute heran, Christen, aber auch Moslems, die von der Liebe zu Israel motiviert sind und es unterstützen wollen. Sie vertrauen uns ihre Geschichten an und bitten im nächsten Atemzug dringend, ihren Namen, geschweige denn ihr Bild, auf keinen Fall zu veröffentlichen. Die Angst vor Repressionen steht ihnen ins Gesicht geschrieben.
Das Ergebnis dieser Situation ist, dass die Welt zum großen Teil unwissend darüber bleibt, dass palästinensische Araber nicht nur verstehen, dass Israel besser für sie ist als ein palästinensischer Staat, sondern auch, dass es viele gibt, die den jüdischen Staat lieben und unterstützen. Auf der anderen Seite werden palästinensische Araber, die Israel feindlich gegenüberstehen, von ihren lokalen Führern, aber auch von den internationalen Medien, dazu angehalten, ihre Meinung so laut wie möglich zu äußern. Sogar palästinensische Christen, die nichts gegen Israel haben, lassen sich aufstacheln, um nicht ausgegrenzt zu werden.
Die gängige Meinung geht dahin, dass die Palästinenser einmütig in Israel die Quelle allen Unglücks sehen. Wer darauf hinweist, dass nicht jeder Palästinenser Israel für einen Fluch hält, stößt auf taube Ohren. Die Wiedergeburt des jüdischen Staates wird als das absolut Böse dargestellt. Aus diesem Grund wird viel Energie darauf verwendet, andersdenkende Palästinenser zum Schweigen zu bringen oder gar umzuerziehen.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Mai-Ausgabe des Israel Heute-Magazins. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier! |
Kurznews
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| +++ Als Folge des „Arabischen Frühlings“ wollen 65 % der Ägypter kein Geld mehr von den USA bekommen, immerhin jährlich 1,7 Mrd. Dollar. Sie möchten dafür vom Iran und der Türkei unterstützt werden. Damit wird auch ihr Friedensvertrag mit Israel in Frage gestellt, denn gerade dafür zahlt die USA die 1,7 Mrd. Dollar pro Jahr. +++ Der Imam von Nazareth, Abu Salim Scapa (47), wurde verurteilt, weil er in Moscheen in Nazareth und Jerusalem zum globalen Heiligen Krieg und zum tödlichen Terror gegen Juden, Christen und auch gegen abtrünnige Moslems aufgerufen hat. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben. +++ Der neue Vorsitzende der Kadima Partei und Oppositionsführer Schaul Mofas, der Zipi Livni abgelöst hat, will gegenüber Regierungschef Netanjahu eine starke, der Opposition würdige Stellung beziehen. Er wirft Netanjahu vor, wegen der Atomgefahr aus dem Iran den sozialen Notstand in Israel zu übersehen. +++ 110 Waisenjungen im Alter von 13 Jahren feierten in Jerusalem vor der Westmauer ihre Bar Mizwa. Das Ereignis wurde von den Lubavitscher Chabad Juden organisiert. +++ Einige Tausend Christen aus aller Welt und von verschiedenen Denominationen zogen am Palmsonntag mit Palmzweigen singend und betend vom Ölberg kommend durch das Löwentor über die Via Dolorosa zur Grabeskirche. |
Das Wetter
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Teilweise bewölkt. Regenschauer und Gewitter können im Norden des Landes erwartet werden. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 28 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Eilat am Roten Meer 33 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,325 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels! |
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