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Freitag, 6. April 2012 |
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Bringt auch das was andere weglassen! |
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Frohe Ostern und Pessach Sameach!
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Tausende Pilger aus der ganzen Welt besuchen derzeit das Heilige Land und feiern in Jerusalem das christliche Osterfest und die Auferstehung Jesu. Besonders die Jerusalemer Grabeskirche zieht die christlichen Pilger (siehe Bild) an. Zur selben Zeit feiert das jüdische Volk das Pessachfest und dankt Gott für die Befreiung der Kinder Israels aus der ägyptischen Sklaverei. In Jerusalem treffen sich beide Religionen und zelebrieren die Feste Seite an Seite. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Pessachfest und ein frohes Auferstehungsfest, denn Christus ist wahrhaftig auferstanden und lebt! Chag Sameach. |
Palästinensischer Professor: „Moses führte Muslime aus Ägypten ins Gelobte Land“
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Dieser Tage feiert das Volk Israel das jüdische Pessachfest und erinnert sich an den biblischen Auszug aus Ägypten. Ein palästinensischer Professor behauptet jedoch, dass Mose nicht die jüdischen Kinder Israels herausführte sondern die muslimischen. „Mose, der Muslim brachte nur die Muslime der Kinder Israels aus Ägypten“, erklärte Professor Omar Jaara von der Al Najah Universität (siehe Foto) in Nablus. Er bezieht sich auf die spätere israelische Eroberung des Gelobten Landes als die erste palästinensische Befreiung. Diese Eroberung wurde gemäß Professor Jaara nicht vom biblischen Josua durchgeführt, sondern von einem muslimischen Saul oder Talut, der ebenso den Philister Goliath erschlagen haben soll. „Wir müssen deutlich machen, dass König David in der hebräischen Bibel nicht mit David im Koran zu vergleichen ist und auch nicht mit Salomo und Josua“, fügte der Professor im palästinensischen Autonomiefernsehen hinzu. „Wir haben einen großen Führer im Koran, Saul. Dieser besiegte Goliath und bescherte den Muslimen einen großen Sieg. Die Muslime unter den Kindern Israels zogen aus Ägypten aus, weil sie dort unterdrückte Menschen waren. Doch die meisten Forscher verneinen diese Tatsache.“
In den palästinensischen Medien wird die Geschichte um das Gelobte Land wiederholt für politische Zwecke verzerrt. Es ist nicht das erste Mal, dass Palästinenser dafür biblische Figuren zu Muslimen und Palästinensern konvertieren, wie Jesus, Mose, David, Salomo und andere. Dies mag für viele Israelfreunde Irrsinn sein, aber der Punkt ist, dass der theologische Wettkampf um das Heilige Land immer radikaler wird. Schließlich geht es nur um das politische Erbrecht auf das Land und dafür verfälschen Muslime die Geschichte. Dies breitet sich aus und sickert sogar in die christlich-palästinensische Befreiungstheologie hinein. |
Hamasführer gibt zu: „Keine palästinensischen Wurzeln in Palästina“
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Der US-Präsidentschaftskandidat Newt Gingrich geriet unter starke Kritik als er sagte, dass die Palästinenser ein erfundenes Volk seien. Viele Kommentatoren haben sich über ihn lustig gemacht und meinten, dass ihmzufolge also Millionen von Arabern im so genannten „Palästina“ leben sollen. Aber Gingrich sprach nicht von der physischen Präsenz dieser Menschen, sondern von der nationalen Identität, die sie angenommen haben und der Tatsache, dass viele von ihnen vor nicht langer Zeit eingewandert sind.
Bei einer Fernsehsendung des palästinensischen Al-Hekma TV aus der letzten Woche hat der Hamas Innen- und Sicherheitsminister, Fathi Hammad, Gingrichs Einschätzung unfreiwillig bestätigt. Er sagte, dass die Palästinenser meist aus anderen Teilen des Nahen Ostens stammen und ihre palästinensische Identität nichts weiter als Fassade sei. Befürworter eines palästinensischen Staates versuchen, diese von der Identität ihrer benachbarten Araber abzugrenzen, um somit einen eigenen Staat zu rechtfertigen. „Jeder Palästinenser in Gaza und ganz Palästina kann seine arabischen Wurzeln nachweisen – ob aus Saudi Arabien, Jemen oder sonstwo. Es besteht Blutsverwandtschaft zwischen uns“, sagte Hammad. Er gesteht sogar, dass die Palästinenser in Wahrheit nicht aus Palästina stammen. „Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andere Hälfte aus Saudi-Arabien,“ so der Hamasminister. Diese Bemerkungen von Hammad waren ganz sicher nicht an das westliche Publikum gerichtet. Vielmehr wollte er Ägypten und andere Nachbarstaaten dazu bewegen, kostenlosen Treibstoff nach Gaza zu liefern, um wie er sagt, „den Jihad gegen Israel fortzusetzen.“ Um den TV-Ausschnitt und die Aussagen des Hamasführers zu sehen Klicken Sie hier! |
Mehrheit der Israelis befürwortet Chametz-Verbot
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Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass die meisten Israelis das Verbot der Chametz-Produkte, gesäuerte Nahrungsmittel, über die sieben Pessach Tage einhält und sogar befürwortet, dass Geschäfte es nicht verkaufen dürfen. Ab Freitag ist es Juden für eine Woche verboten, Chametz zu besitzen und zu essen. Dazu muss man sein Haus von jedem Krümel Chametz säubern und so bedeutet das Pessachfest ein ganzes Stück Arbeit.
Trotzdem scheinen die Israelis an der Pessach- Tradition festhalten zu wollen. Einundsechzig Prozent der Befragten gaben an, dass man einen traditionellen Seder, die Mahlzeit am ersten Pessachabend, die nach einer genau bestimmten Ordnung abläuft, abhalten soll. Nur 1 Prozent gab an, überhaupt keinen Seder zu planen.
Jedes Jahr kommt die Diskussion vor dem Pessachfest erneut auf, ob man das Chametz auch offiziell verbieten sollte oder ob allein die Tradition ausreiche. Für manche ist es ein ungewollter staatlicher Eingriff in ihre Privatangelegenheiten, für andere stellt das Gesetz den jüdischen Charakter Israels sicher. Die große Mehrheit sieht sich trotz dieser Frage als Teil einer langen Kette von Generationen des jüdischen Volkes und erhält aus diesem Grunde die Verbindung zum jüdischen Erbe und dessen Tradition. |
Kurznachrichten
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+++ Von der Sinai-Wüste aus haben Palästinenser oder Ägypter eine Katjuscha-Rakete auf Israels Ferienstadt Eilat abgeschossen. Israels Generalstabschef Benny Gantz sagte, dass jeder, der Israel von nah oder fern angreift, auch angegriffen wird.
+ 400 israelische Soldaten aus 30 Herkunftsländern, die allein ohne ihre Familien in Israel den Militärdienst leisten, haben sich zusammen getan und feiern gemeinsam den Seder-Pessachabend als Ausdruck ihres Auszuges ins Gelobte Land.
+ Italiens neuer Ministerpräsident Mario Monti besucht während des Pessachfestes Israel und konferiert mit Israels Ministerpräsident Netanjahu und Staatspräsident Peres. Er wird auch die Palästinenser in Ramallah besuchen.
+ Die orthodoxen Bäckereien buken auf Hochdruck Mazzot, denn während der acht Pessachtage gibt es im jüdischen Israel kein normales Brot zu kaufen, sondern nur ungesäuertes Mazzot-Brot.+ |
Lesungen zu Pessach:
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Am Sederabend (am 6.04. nach Sonnenuntergang) liest man am Tisch aus der Haggadah. In 2. Mose 12 lesen wir vom ersten Pessach, noch in Ägypten gefeiert. Dann an den sieben Festtage liest man unter anderem aus 2. Mose 2,21-51; 4.Mose 28,19 bis 25. Aus den Prophetenbüchern wird aus Hesekiel 36,37-37,14 und 2. Samuel 22,1-51 gelesen. |
Das Wetter
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Sehr sonnig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 27 Grad, Tel Aviv 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 34 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,50 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels! |
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